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Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Clausthal-Zellerfeld als Bergbehörde Schleswig-Holsteins prüft derzeit fünf weitere Konzessionsanträge zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen. Das teilte das für die Fachaufsicht zuständige Umweltministerium heute, den 17. Juli 2013 in Kiel mit. Es handelt sich um vier bergrechtliche Anträge und einen bereits früher eingegangen Antrag, der vom Antragsteller verändert wurde.

Vier der Antragsfelder liegen im Nordosten und eins im östlichen Teil von Schleswig-Holstein. Die genaue Lage und Abmessung der einzelnen Felder darf nur mit dem Einverständnis der beantragenden Firmen oder nach Erteilung der Erlaubnis oder Bewilligung veröffentlicht werden. Die Firmen wurden mit der Bitte, die Aufsuchungsfelder auf den Internetseiten des Energiewendeministeriums bekannt geben zu dürfen, angeschrieben; eine Antwort stand aber bis zum heutigen Datum noch aus.

Bei Aufsuchungserlaubnissen und Bewilligungen handelt es sich lediglich um das Abstecken von Gebieten, um Konkurrenten auszuschließen. Es sind damit keinerlei Eingriffe in den Boden wie Bohrungen oder Frack-Maßnahmen erlaubt. Solche müssen gesondert im Rahmen eines Betriebsplanverfahrens beantragt und genehmigt werden.

Mit den neuen Anträgen und dem modifizierten Antrag liegen dem Landesbergamt bis zum heutigen Datum insgesamt 23 Anträge auf Aufsuchungserlaubnisse und Bewilligungen vor. 12 Anträge werden derzeit noch geprüft. Bereits genehmigt wurden 7 Aufsuchungserlaubnisse und Bewilligungen, 4 wurden negativ beschieden. Alle Aufsuchungs- und Bewilligungsfelder in Schleswig-Holstein die bereits beschieden oder von den Firmen bekanntgeben wurden, sind in einer Karte auf der Homepage des Ministeriums eingezeichnet. Weitere Anträge sind nicht ausgeschlossen.