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Wirtschafts- und Arbeitsminister Reinhard Meyer hat das deutsch-dänische Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung von Berufsabschlüssen als „kräftigen Rückenwind für den Arbeitsmarkt im Norden“ bezeichnet. „Viele Menschen in der Region Syddanmark-Schleswig haben sich in den letzten zehn Jahren intensiv um den Abbau von Hürden bemüht und damit nun endlich den Weg für die gestrige Vereinbarung zwischen dem Bundesbildungsministerium und dem dänischen Unterrichtsministerium geebnet“, sagte Meyer. Auch die Landesregierung habe sich intensiv für das Zustandekommen der so genannten „Gegenseitigkeitserklärung“ eingesetzt.

Die von den beiden Ministerinnen Prof. Johanna Wanka und Christine Antorini unterzeichnete Erklärung sieht neben der formellen gegenseitigen Anerkennung von Berufsabschlüssen beider Länder auch Schritte zu mehr Transparenz vor. „Gerade angesichts zusammenwachsender Märkte, einem zunehmenden Fachkräftebedarf und der geplanten festen Fehmarnbelt-Querung sind unkomplizierten und unbürokratischen Regeln für Beschäftigte innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten von besonderer Bedeutung“, sagte Meyer. Nun komme es darauf an, diese Vereinbarung zwischen Deutschland und Dänemark in der Praxis mit Leben zu füllen.

Nach den Worten von Meyer werde dies die vor allem die Aufgabe von Kammern und Verbänden und aller Berufsorganisationen sein, die sich seit Jahren mit dem Thema Mobilität im grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt auseinander setzen. „Ich bin zuversichtlich, dass diese Verständigung zwischen Deutschland und Dänemark kräftige Impulse für den Arbeitsmarkt in der Grenzregion, aber auch darüber hinaus mit sich bringen wird“, sagte Meyer.