Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Im Bauhauptgewerbe in Schleswig-Holstein haben in den ersten neun
Monaten 2012 fast 22 100 Frauen und Männer gearbeitet. Damit stieg die
Zahl der Beschäftigten dieser Branche gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum
um ein Prozent, so das Statistikamt Nord.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm dagegen, bedingt durch
wetterbedingte Stillstände im Frühjahr auf den Baustellen, um fünf Prozent
auf 19,5 Mio. Stunden ab; am stärksten fiel der Rückgang mit neun Prozent
in den Betrieben des öffentlichen und Verkehrsbaus aus.

Der baugewerbliche Umsatz stieg geringfügig um zwei Prozent auf 1,9 Mrd.
Euro an, wobei der größte Zuwachs im gewerblichen und industriellen Bau
erzielt wurde (plus zehn Prozent auf 512 Mio. Euro). Gestiegene Umsätze
konnten auch im Wohnungsbau verzeichnet werden (plus drei Prozent auf
894 Mio. Euro), im öffentlichen und Verkehrsbau sanken sie dagegen um
sechs Prozent auf 451 Mio. Euro.

Positive Aussichten versprechen die Auftragseingänge, die um acht Prozent
über dem entsprechenden Vorjahreswert lagen und sich auf 977 Mio. Euro
beliefen. Dieser Zuwachs wird insbesondere vom Wohnungsbau mit
294 Mio. Euro (plus 18 Prozent) und vom gewerblichen und industriellen
Bau mit 328 Mio. Euro (plus sechs Prozent) getragen, während die Auftragseingänge
im öffentlichen und Verkehrsbau nur leicht zunahmen (plus
zwei Prozent auf 355 Mio. Euro).