Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

In Schleswig-Holstein ist in den ersten drei Monaten 2013 die Zahl der im Bauhauptgewerbe geleisteten Arbeitsstunden – bedingt durch winterbeding-te Stillstände auf vielen Baustellen – gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 22 Prozent auf 4,1 Mio. Stunden gesunken. Am stärksten fiel dieser Rückgang im Wohnungsbau (minus 25 Prozent) und im öffentlichen und Verkehrsbau (minus 24 Prozent) aus. Die Zahl der Beschäftigten lag dagegen bei knapp 22 100 Personen und blieb damit nahezu konstant, so das Statistikamt Nord.

Der baugewerbliche Umsatz sank im selben Zeitraum um 14 Prozent auf 382 Mio. Euro. Im Wohnungsbau wurde ein durchschnittlicher Rückgang um 13 Prozent verzeichnet, während die Umsätze im gewerblichen und industriellen Bau lediglich um zehn Prozent sanken. Im öffentlichen und Ver-kehrsbau fiel der Umsatzrückgang dagegen überdurchschnittlich hoch aus (minus 22 Prozent).

Positive Aussichten versprechen die Auftragseingänge, die um neun Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert lagen und sich im ersten Quartal auf insgesamt 309 Mio. Euro beliefen. Dieser Zuwachs wird ins-besondere vom öffentlichen und Verkehrsbau getragen, der mit einem Plus von 26 Prozent auf 107 Mio. Euro stark zulegte. Auch im gewerblichen und industriellen Bau wurden mit 119 Mio. Euro deutlich mehr Aufträge akquiriert (plus 23 Prozent), während die Auftragseingänge im Wohnungs-bau um 19 Prozent auf 84 Mio. Euro sanken.