Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder der Landessynode heute, den 20. September 2013 in erster Lesung das Diakoniegesetz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) verabschiedet. Es regelt die Zuordnung selbstständiger diakonischer Werke und Einrichtungen zur Nordkirche. Somit wird der Artikel der Nordkirchen-Verfassung, der besagt, dass Diakonie als Teil der kirchlichen Wesens- und Lebensäußerung verstanden wird, kirchengesetzlich umgesetzt.

Oberkirchenrat Wolfgang Vogelmann sagte in seiner Einbringung des Diakoniegesetzes: „Wo Kirche draufsteht, muss Kirche drin sein. Das gilt auch für diakonische Einrichtungen und Werke, die sich der Kirche zuordnen. Wie das auszusehen hat, regelt das Diakoniegesetz.“

Das Diakoniegesetz besagt, dass die Diakonie am Auftrag der Kirche Teil hat, das Evangelium in Wort und Tat zu verkündigen. Des Weiteren regelt es die Beziehungen der drei Diakonischen Werke in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zur Nordkirche. Zudem werden mit Verweis auf eine Richtlinie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die Kriterien genannt, damit eine diakonische Einrichtung nicht nur Mitglied eines Diakonischen Werkes sondern auch der Nordkirche zugeordnet wird. So muss eine diakonische Einrichtung in ihrer Satzung festschreiben, dass sie kirchlich-diakonische Zwecke verfolgt und ihre Gemeinwohlorientierung sicherstellt. Des Weiteren muss sie beispielsweise eine kontinuierliche Verbindung zur Nordkirche gewährleisten und das diakonische Selbstverständnis ihrer Mitarbeitenden fördern und stärken.