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Die gestrige Vorstellung der Schiffbauumfrage der IG Metall Küste hat erneut gezeigt, dass die Werftindustrie ein wichtiges Standbein der Industrie in Norddeutschland ist. „Dabei spielen die Werften in Schleswig-Holstein eine starke Rolle“, so Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute, den 19.September 2013. „Die hiesigen Werften haben frühzeitig erkannt, dass der klassische Handelsschiffbau in Europa aufgrund der starken internationalen Konkurrenz keine Zukunft mehr hat. Daher haben die Unternehmen rechtzeitig den Strukturwandel eingeleitet, sich auf ihre Stärken im Spezialschiffbau konzentriert und dies durch forcierte Anstrengungen für Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation unterlegt“, führte der Wirtschaftsminister weiter aus. Die Beschäftigtenzahl sei stabil und die Auftragslage positiv.

Wichtig für die weitere Entwicklung auf dem Werftensektor sei die Verlässlichkeit der politischen Entscheidungen der jetzigen und der zukünftigen Bundesregierung. Der Bau von Errichterschiffen und Plattformen für die Offshore-Windparks bietet große Chancen für die schleswig-holsteinischen Werften, neue Aufträge zu gewinnen. Die Bundesregierung ist daher aufgefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen für das Gelingen der Energiewende zu verankern. Nur dann werden auch die Werften von entsprechenden Aufträgen profitieren können. Die Branche brauche hier klare Entscheidungen, wohin der Kurs führe.

Forderungen seitens des BDI die Förderung der erneuerbaren Energien zu stoppen, seien kontraproduktiv und benachteiligen die maritime Wirtschaft.

Minister Meyer erinnerte in diesem Zusammenhang an den Cuxhavener Appell der norddeutschen Wirtschafts- und Verkehrsminister vom 26. August 2013. „Die Offshore-Windenergie ist unabdingbar für eine erfolgreiche Energiewende und stellt zugleich ein nachhaltiges, industriepolitisches Zukunftsfeld für den maritimen Standort Deutschland dar“, so Meyer weiter.