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Vor dem Start der „Grippesaison“ erinnert Gesundheitsministerin Kristin Alheit an den saisonalen Impfschutz: „Eine Impfung ist der beste Schutz vor Grippe. Dies gilt für Risikogruppen, aber auch für jede andere Bürgerin oder jeden anderen Bürger. Die Schwere einer Grippeerkrankung ist nicht vorhersehbar, daher ist eine Impfung grundsätzlich sinnvoll. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich und andere zu schützen“. Der beste Zeitraum für die Impfung ist Oktober und November. Eine Impfung kann aber auch später nachgeholt werden, selbst zu Beginn und im Verlauf der Grippewelle. Allerdings steigt dann das Risiko, dass man sich infizieren könnte, bevor der Impfschutz aufgebaut ist. Die Kosten werden für gesetzlich Versicherte von der Krankenversicherung getragen.

Ziel der von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) herausgegebenen Impfempfehlung ist die Verringerung schwerer Krankheitsverläufe. Diese treten vor allem bei bestimmten Risikogruppen auf, daher empfiehlt die STIKO die Influenza-Impfung für folgende Gruppen:

– Personen, die Kontakt mit vielen Menschen haben (z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln) oder sich regelmäßig in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr aufhalten.
– unabhängig vom Lebensalter alle Personen mit Grunderkrankungen wie Erkrankungen der Atmungsorgane, Herz-Kreislauferkrankungen, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Immundefekten, chronischen neurologischen Krankheiten und HIV-Infektionen. Die STIKO empfiehlt für die Altersgruppe der 2- bis 6-jährigen Kinder u.a. aus Gründen der Wirksamkeit eine Impfung mit dem Influenza-Lebendimpf-stoff, der als Nasenspray verabreicht wird.
– Schwangere ab dem 4. Schwangerschaftsmonat
– über 60-jährige und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
– Medizinisches Personal und Personal in Alten- und Pflegeheimen sollte immer geimpft sein, da es einerseits selbst exponiert und geschützt werden muss und andererseits als Überträger für die Patienten in Frage kommt.

In jeder Saison ist auch eine Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen zu beobachten, da sich die Influenza in Gemeinschaftseinrichtungen leicht ausbreiten kann. Eine Impfung ist daher auch für Kinder und Jugendliche sinnvoll. „Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto eher kann man eine Ausbreitung der Erkrankung eindämmen und damit auch diejenigen schützen, die selbst keine Impfung erhalten können. Dazu zählen beispielsweise Säuglinge bis zu einem Alter von 6 Monaten“, so Alheit.