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Innenminister Andreas Breitner hat die Kommunen aufgerufen, die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Landes für eine energetische Stadtsanierung zu nutzen. “Das ist eine Zukunftsaufgabe, die nur gemeinsam gelöst werden kann”, sagte Breitner am Mittwoch, den 17. April 2013 vor Beginn einer Informationsveranstaltung über Klimaschutz in der Stadtentwicklung am Abend in Kiel. Wohnquartiere im Sinne von mehr Energieeffizienz und Klimaschutz zu planen, zu sanieren und zu bauen, erfordere vor allem eine Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wirtschaft und flankierende Unterstützung von Bund und Land. “Gut abgestimmte integrierte Planungen sind die wichtigste Voraussetzung für zukunftsfähige Quartiere”, sagte der Minister.

Breitner sieht Schleswig-Holstein dabei auf einem guten Weg. In Kiel, Lübeck, Flensburg und Itzehoe sind nach Angaben des Ministers Modellprojekte zur energetischen Quartierssanierung mitten in der Umsetzung. Inselgemeinden, Städte am Hamburger Rand und an der Westküste hätten Beschlüsse zur energetischen Stadtsanierung gefasst und würden demnächst entsprechende Konzepte erstellen. Kommunale Stadtwerke justierten ihre Rolle des Quartiersenergieversorgers als Partner der Stadtentwicklung neu, und leistungsstarke Wohnungsunternehmen fänden sich in die Rolle des Betreibers eines Nahwärmenetzes ein.

Schleswig-Holstein unterstützt Kommunen, die einen Antrag in dem KfW-Programm “Energetische Stadtsanierung” stellen wollen, in besonderer Weise. “Wir stellen dafür insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung”, sagte Breitner. Dabei handelt es sich um Gelder aus dem Wohnraumförderungsprogramm des Landes, die für diesen besonderen Zweck bis Ende 2013 zur Verfügung gestellt werden. Für einzelne Bauvorhaben zahlt das Land Zuschüsse in Höhe von 20 bis 30 Prozent der Gesamtsumme.