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Mit fünf Millionen Euro können die Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler, die in so genannten Flex-Klassen ein Jahr mehr Zeit haben, ihren Hauptschulabschluss zu erlangen, auch im Schuljahr 2013/2014 weitergehen. „Das ist eine gute Nachricht für diese Schülerinnen und Schüler“, sagte heute, den 16. März 2013 Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara´ Wende und hob hervor, dass 90 Prozent der jungen Menschen, die diese Klassen im Rahmen des ´Handlungskonzeptes Schule und Arbeitswelt´ besuchen, den Hauptschulabschluss schaffen. „Ein Viertel der Schülerinnen und Schüler aus den Flex-Klassen beginnt direkt nach dem Abschluss mit einer Ausbildung. Es ist gut, dass wir auch im Schuljahr 2013/2014 an diese Erfolge anknüpfen und die Berufsorientierungsarbeit der Schulen ergänzen können“, sagte die Ministerin.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer betonte, den Bildungsträgern und Schulen gebühre große Anerkennung für ihre Arbeit im Rahmen dieses Handlungskonzeptes. „Wir haben alle Beteiligten genau informiert, welche Möglichkeiten die neue Finanzierung bietet; die Projektpartner vor Ort haben somit verlässliche Grundlagen für ihre weitere Arbeit“, sagte er und hob hervor, dass diese Arbeit vor allem in Zeiten des Fachkräftebedarfs von großer Bedeutung sei.

Margit Haupt-Koopmann von der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord der Arbeitsagentur bekräftigte das Ziel der Berufsberatung, alle jungen Menschen frühzeitig beim Start in das Berufsleben zu unterstützen. „Tausende Schülerinnen und Schüler stehen jedes Jahr vor der Frage: Welcher Ausbildungsberuf passt zu mir? Angesichts der Vielzahl unterschiedlicher Berufsbilder eine nicht immer leicht zu beantwortende Frage. Deshalb sollte man vor der Berufswahl gezielt die eigenen Interessen und Stärken ausloten. Die Angebote im Rahmen des Handlungskonzepts ermöglichen dies. Und wenn weitere Hilfe nötig ist? Die Berufsberatung und das Berufsinformationszentrum haben stets geöffnet.“

Das ´Handlungskonzept Schule und Arbeitswelt´ ist ein Eckpfeiler im ´Zukunftsprogramm Arbeit´ des Landes Schleswig-Holstein und steht für präventive Unterstützung von Jugendlichen am Übergang von der Schule in den Beruf. Die weitere Finanzierung haben die Landesregierung – die Ministerien für Bildung und Wissenschaft sowie das Wirtschaftsministerium – und die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit aus Mitteln des Bildungsministeriums, der Regionaldirektion Nord und Restmittel des Europäischen Sozialfonds ESF gesichert.