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Heute hat das Bundeskabinett beschlossen, 2800 Kilometer an neuen Stromtrassen zu bauen, darunter die für Nordfriesland so wichtige Westküstentrasse, und Hausbesitzer mit jeweils 5000 Euro bei der energetischen Gebäudesanierung zu unterstützen. Zu den heutigen Kabinettsbeschlüssen erklärt der Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, MdB:

„Die Energiewende ist trotz der großen Herausforderung auf einem guten Weg und nimmt weiter Fahrt auf. Erstmals wurde im Sommer 2011 vor dem Hintergrund des Atomausstiegs beschlossen, einen gemeinsamen Netzentwicklungsplan zu erstellen. Der jetzt von der Bundesregierung beschlossene Neubau von 2800 Kilometern Hochspannungsleitungen ist ein gutes Ergebnis nach einjähriger Vorarbeit der Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur mit einer in dieser Form noch nie dagewesenen breiten Beteiligung der Öffentlichkeit.

Mit dem jetzt beschlossenen Bau der 380-kv Leitung von Niebüll nach Brunsbüttel schaffen wir die Voraussetzung, den bei uns in Nordriesland und Dithmarschen Norden erzeugten Windstrom in den Süden zu transportieren. Als ein besonders vordringliches Projekt soll die Westküstentrasse jetzt mittels verkürzter Planungs- und Bauzeiten innerhalb von vier Jahren auf den Weg gebracht werden. Dies ist eine gute Nachricht, die Planungssicherheit schafft. Jetzt ist es wichtig, regionale und lokale Akteure einzubinden. Umfangreiche Informationen haben dafür schon gute Voraussetzungen geschaffen. Eine gute Chance bietet auch die finanzielle Bürgerbeteiligung, um bei diesem Pilotprojekt die guten Erfahrungen mit den Bürgerwindparks nutzbar zu machen. Dies kann auch ein Beitrag zur Akzeptanzsteigerung sein.

Die Bundesregierung hält bei der Energiewende Wort und Kurs. Die Neuausrichtung der Energiepolitik ist ein Gewinn für den Norden. Hier werden die Menschen vom Herzstück der Energiewende, dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, besonders profitieren.“