Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Mit Beginn der Herbstsaison wartet die Galerie Mensing in Westerland mit einem absoluten
Kunst-Highlight auf. In einer Sonderausstellung vom 4. bis 18. Oktober 2013
begibt sich die Sylter Niederlassung von Europas größtem Kunsthaus auf die Spuren
von Picasso und Co. Gezeigt werden ausgewählte Grafiken der unsterblichen Meister
und zugleich herausragenden Vertreter der Klassischen Moderne Pablo Picasso,
Salvador Dalí, Joan Miró, und Marc Chagall. Die Ausstellung vereint handsignierte
Originallithografien und Unikate des genialen Künstlerquartetts, die nach wie vor eine
magische Anziehung ausüben. Kunstfreunde und Gäste auf Sylt erwartet eine ebenso
spannungsreiche Vielfalt wie ein hochkarätiger Kunstgenuss. Die Werke dieser epochemachenden
Künstlerpersönlichkeiten haben nicht nur entscheidend die Malerei der Moderne
geprägt, sondern sind heute auf dem internationalen Kunstmarkt gefragt wie nie
zuvor. Ein einführender Vortrag bei der Vernissage (Freitag und Samstag, 4./5. Oktober 2013
jeweils 16 Uhr) beleuchtet Leben und Wirken der unsterblichen Meister, die Anfang der
1920er-Jahre allesamt in Paris lebten und sich damals gegenseitig inspirierten.

Pablo Picasso

Vor allem Picasso (1881–1973) gehört mit seinem Stilpluralismus und seiner scheinbar
unerschöpflichen Gestaltungskraft zu den sicherlich bedeutendsten Figuren der Kunstgeschichte.
Mit seinen Werken hat er die Kunst des 20. Jahrhunderts geprägt wie kaum
ein anderer Künstler. Das sieht man unter anderem auch daran, dass derzeit allein drei
Kunstwerke des Spaniers unter den zehn teuersten Gemälden der Welt rangieren.
Sein umfassendes Werk wurde für viele Generationen von Malern zum Vorbild. Dabei
nahm die Grafik einen bedeutenden Teil im Schaffen des Spaniers ein. Picasso beherrschte
meisterhaft alle grafischen Techniken, fertigte Radierungen, Lithografien, Linol- und
Holzschnitte, von denen die Ausstellung einige präsentiert.

Salvador Dalí

Salvador Dalí (1904–1989) ist der einzige Künstler, für den es bereits zu Lebzeiten
zwei Museen gab, das eine in St. Petersburg/Florida, das andere in seiner Heimatstadt
Figueras in Spanien. Er gilt als der wichtigste Vertreter des Surrealismus, in dessen
von kräftigen Farben und plastischen Figuren beherrschten Werken die Welt des
Irrationalen, Unterbewussten und der Träume zum Vorschein kommt. Seine Grafiken
wurden in verschiedenen Techniken geschaffen: Radierungen, Stahlstiche, Holzschnitte,
Lithografien und Mischtechniken. Die Mehrzahl sind Radierungen. Dalís grafische
Arbeiten sind sowohl als Einzelblätter, als Serien und Mappen wie auch in Form
von limitierten Buchauflagen veröffentlicht.

Joan Miró

Der in Barcelona geborene Joan Miró (1893–1983), der in diesem Jahr seinen 120.
Geburtstag feiert, gehört zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine
emblemhaften, farbkräftigen Bilder bewegen sich zwischen surrealer und abstrakter
Kunst. Auf den ersten Blick wirken sie naiv und fast kindlich. Unter dem Einfluss des
Surrealismus wechseln Elemente des Grotesken mit Szenen heiteren Humors. Hierbei
entwickelte der Künstler seine aus Linien, Farben, Zeichen und Symbolen bestehende
eigenständige Bildsprache. Als Grafiker war Miró besonders produktiv. Er schuf vor
allem Radierungen und Lithografien. Mit hohen Auflagen versuchte er ein breites
Publikum anzusprechen.

Marc Chagall

Chagall (1887–1985) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Surrealismus. Gleichsam
hat er den Ruf eines poetischen Malers, in dessen geheimnisvollen Werken stets
wiederkehrende Figuren und Metaphern auftauchen. Seine von intensiven Farben geprägten
Gemälde porträtieren die Welt mit phantasievoller, fröhlich-heiterer Einfachheit.
Neben biblischen Themen zeigen Chagalls Werke immer wieder Liebespaare, Blumen,
Tiere und Motive aus der Zirkuswelt. Die Druckgrafik war für den Künstler ein wesentlicher
Bestandteil seines Werkes und zugleich Ausdruck seiner künstlerischen Existenz.
„Es schien mir, darin alle meine Betrübnisse und alle meine Freuden bergen zu
können“, bekannte der Künstler einmal.

Seit fünf Jahrzehnten zählt die Galerie Mensing mit Stammsitz im westfälischen Hamm-
Rhynern und Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Konstanz,
München, Westerland auf Sylt sowie Palma de Mallorca zu Europas größten Kunsthäusern.
Das breit gefächerte Kunstangebot umfasst Werke der gegenständlichen
Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Schwerpunkt bilden die Pop-Art sowie
die Klassische Moderne mit Lithografien und Unikaten von Picasso bis Marc Chagall.
Allein in Hamm-Rhynern werden mehr als 3.000 Kunstwerke präsentiert. International
renommierte Künstler wie Romero Britto, Charles Fazzino, Ed Heck, Luigi Rocca,
Burton Morris, David Kracov, Tom Boston, Laurence Jenkell, Guldenstern, Nissan Engel,
Detlef Rahn, Uwe Herbst, Iliya Zhelev oder Elena Lobanowa sind in den Galerien regelmäßig
zu Gast.