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Kiel/Sylt. Akteure aus Schleswig-Holstein nehmen heute, den 29.1.2014 auf Einladung des Gesundheitsministeriums am jetzt initiierten Runden Tisch zum Thema Demenz teil. Die Beteiligten werden sich zum Thema Demenz austauschen, Empfehlungen aussprechen und damit die Erstellung eines Demenzplanes Schleswig-Holstein unterstützen.

Gesundheitsministerin Kristin Alheit betonte zur Eröffnung des Runden Tisches: „Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung werden die Angebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Unser Ziel ist es, Menschen mit Demenz möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in häuslicher Umgebung zu ermöglichen. Dafür müssen wir gemeinsam mit den Beteiligten Antworten auf Demenz finden. Der Runde Tisch soll dazu beitragen, eine landesweite Strategie zu entwickeln, um die Situation für Betroffene zu verbessern“.

Dabei können Kooperationen oder die weitere Vernetzung der vorhandenen Infrastrukturen helfen. Der Schleswig-Holsteinische Landtag hatte die Landesregierung gebeten, einen Demenzplan zu erarbeiten. Mit einem Demenzplan sollen die Versorgungsstrukturen des Landes Schleswig-Holstein für Menschen mit Demenz gesichtet, gebündelt und qualitätsgesichert weiterentwickelt werden. Lücken in der Versorgung sollen erkannt und geschlossen werden. Ein Demenzplan bietet die Voraussetzung, zukünftig verstärkt Transparenz, Abstimmungen und Zusammenarbeit herzustellen und bei der Planung der Pflegeinfrastruktur die Situation von Demenzkranken und ihren Angehörigen stärker zu berücksichtigen. Die Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein ist vom Sozialministerium gebeten worden, diesen Prozess der Erstellung eines Demenzplanes vorzubereiten.