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Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut informiert auf Basis aktueller Daten der Influenzaüberwachung über einzelne Nachweise von Grippe-Viren in Norddeutschland. Die gemeldeten Erkrankungen seien zum Teil mit einem schweren Krankheitsverlauf verbunden. Auch in Schleswig-Holstein wurden erste Erkrankungsfälle mit Influenza gemeldet.

Um sich vor der Erkrankung zu schützen, ist jetzt ist noch der richtige Zeitpunkt für eine Impfung. Der Engpass in der Impfstoffversorgung ist inzwischen behoben. Dies bestätigt auch der Apothekerverband Schleswig-Holstein. “Praxen können bestellen, Impfstoff ist über die Apotheken vor Ort in der Regel innerhalb von drei Tagen lieferfähig” betonte Dr. Thomas Friedrich, Geschäftsführer des Apothekerverbandes.

Die saisonalen Impfstoffe schützen vor den zu erwartenden zirkulierenden Influenza-Viren A(H1N1), A (H3N2) und B. Die Stärke einer Grippewelle kann nicht vorhergesagt werden. Da saisonale Grippewellen bezüglich ihrer Stärke stark schwanken, ist es möglich, dass es nach zwei zurückliegenden moderaten Saisons, zu einer stärkeren Welle kommen könnte.

Ziel der von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) herausgegebenen Impfempfehlung ist die Verringerung schwerer Krankheitsverläufe. Diese treten vor allem bei bestimmten Risikogruppen auf, daher empfiehlt die STIKO die Influenza-Impfung für folgende Gruppen:

– Unabhängig vom Lebensalter alle Personen mit Grunderkrankungen wie Erkrankungen der Atmungsorgane, Herz-Kreislauferkrankungen, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Immundefekten, chronischen neurologischen Krankheiten und HIV-Infektion

– Schwangere ab dem 4. Schwangerschaftsmonat

– über 60-jährige und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen

– Personen, die Kontakt mit vielen Menschen haben (z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln) oder sich regelmäßig in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr aufhalten

– Medizinisches Personal und Personal in Alten- und Pflegeheimen sollte immer geimpft sein, da dieses Personal einerseits selbst exponiert wird und geschützt werden muss und andererseits als Überträger für die Patienten in Frage kommt.

In jeder Saison ist auch eine Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen zu beobachten, da sich die Influenza in Gemeinschaftseinrichtungen leicht ausbreiten kann. Eine Impfung ist daher auch für Kinder und Jugendliche sinnvoll. Die Schwere der Erkrankung ist nicht vorhersehbar. Auch Nicht-Risikopersonen können grundsätzlich schwer an einer Influenza erkranken.

Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto eher kann man eine Ausbreitung der Erkrankung eindämmen und damit auch diejenigen schützen, die selbst keine Impfung erhalten können – wie z. B. Säuglinge bis zu einem Alter von 6 Monaten.

Die Influenza-Impfung wird in Schleswig-Holstein – wie auch in mehreren anderen Bundesländern – ab dem sechsten Lebensmonat öffentlich empfohlen. Die öffentliche Impfempfehlung beinhaltet die rechtliche Absicherung für den Impfling, d.h. dass im Falle eines Impfschadens eine Entschädigung gewährleistet wird.

Informationen zu Hygienemaßnahmen sind unter www.wir-gegen-viren.de verfügbar.

Informationen zur Influenza-Situation in Deutschland finden sich unter http://influenza.rki.de/.
Informationen über den Verlauf der Grippesaison in Schleswig-Holstein unter:
www.uni-kiel.de/infmed/ifsg/, Rubrik “FLUSH”, dann Influenza auswählen. Diese Datenbank enthält Informationen zu Infektionsgeschehen aller meldepflichtigen Erkrankungen und Erreger in Schleswig-Holstein.