Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

In den ersten drei Quartalen 2012 ist der Umsatz der 528 größeren
Industriebetriebe im Vergleich zu 2011 um zwei Prozent auf 23,8 Mrd. Euro
gestiegen, so das Statistikamt Nord.

Die Umsätze aus Auslandsgeschäften stiegen um drei Prozent auf zehn
Mrd. Euro, wobei mit Kunden in Ländern außerhalb der Eurozone höhere
Umsätze erzielt wurden (plus vier Prozent), als mit Kunden innerhalb der
Eurozone (plus zwei Prozent). Die Exportquote lag unverändert bei 42 Prozent.
Der insgesamt bedeutsamere Inlandsmarkt wuchs ebenfalls nur leicht
auf 13,8 Mrd. Euro (plus zwei Prozent).

Umsatzstärkste Branchen waren der Maschinenbau mit 4,5 Mrd. Euro (plus
acht Prozent), das Ernährungsgewerbe (Herstellung von Nahrungs- und
Futtermitteln sowie Getränkeherstellung einschließlich Tabakverarbeitung)
mit 4,2 Mrd. Euro (plus zwei Prozent) sowie die Mineralölverarbeitung mit
einem (auch preisbedingten) Zuwachs um 18 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Jeweils
über eine Mrd. Euro Umsatz wurde zudem in Betrieben zur Herstellung
chemischer und pharmazeutischer Erzeugnisse, mit der Herstellung
von sonstigen Waren und mit der Herstellung von DV-Geräten und elektrischen
Ausrüstungen erzielt. Stärkere Schwankungen können neben den
aktuellen wirtschaftlichen Faktoren in allen Branchen generell auch durch
die unregelmäßige Abrechnung von Großaufträgen beeinflusst sein.

Im Monatsdurchschnitt der ersten drei Quartale arbeiteten in Schleswig-
Holstein fast 100 000 Beschäftigte in den Industriebetrieben mit 50 und
mehr Beschäftigten (plus ein Prozent). Die beschäftigungsintensivste Branche
blieb der Maschinenbau mit rund 17 900 Beschäftigten (plus fünf Prozent)
vor der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln mit gut 16 500
Beschäftigten (plus zwei Prozent) und der Herstellung von sonstigen Waren
mit unverändert rund 7 200 Beschäftigten.