Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Die Industriebetriebe Schleswig-Holsteins haben im Jahr 2012 einen Gesamtumsatz von 36,2 Mrd. Euro erwirtschaftet, das ist ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr und so viel wie nie zuvor, so das Statistikamt Nord.

Der Bereich Energie und dort insbesondere die Mineralölverarbeitung wuchs dabei wie im Vorjahr am stärksten. Überdurchschnittliche Umsatz-zuwächse wurden auch in der Gebrauchsgüterindustrie und in der Investi-tionsgüterindustrie erzielt. Die Vorleistungsgüterindustrie schnitt dagegen unterdurchschnittlich, aber noch mit einem positiven Ergebnis ab. Für die Verbrauchsgüterindustrie wurde gegenüber 2011 ein leichter Umsatz-rückgang verzeichnet.

Die Zahl der Beschäftigten nahm gegenüber dem Vorjahr zwar leicht um 0,4 Prozent auf jetzt 121 500 tätige Personen zu, hat aber das Niveau von vor der Krise noch nicht wieder erreicht.

Gemessen an der Umsatzstruktur sank der Anteil der Betriebe mit Um-sätzen von bis zu zwei Mio. Euro leicht auf 17 Prozent (Vorjahr: 18 Pro-zent). Die Anteile der Betriebe mit Umsätzen zwischen zwei bis unter zehn Mio. Euro (47 Prozent), zwischen zehn bis unter 20 Mio. Euro sowie die Betriebe mit Umsätzen von 50 Mio. Euro und mehr (jeweils zwölf Prozent) blieben gegenüber dem Vorjahr konstant. Auf zwölf Prozent gestiegen ist dagegen der Anteil der Betriebe mit Umsätzen von 20 Mio. Euro bis unter 50 Mio. Euro.

Hinsichtlich der Verteilung der Betriebe auf Beschäftigtengrößenklassen haben sich nur die Anteile der Betriebe mit 100 bis unter 250 Beschäftigten (16 Prozent) sowie der Betriebe mit 500 bis unter 1 000 Beschäftigten (drei Prozent) geringfügig um jeweils einen Prozentpunkt erhöht. Die meisten Betriebe (57 Prozent) waren mit 20 bis unter 50 Mitarbeiterinnen und Mit-arbeitern wie im Vorjahr eher kleinbetrieblich strukturiert.