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Die Stadt Husum und die Gemeinde Schobüll haben vor Jahren fusioniert. Jetzt haben auch die CDU-Ortsverbände Husum und Schobüll-Wobbenbüll diesen Schritt vollzogen. In Anwesenheit des CDU-Kreisvorsitzenden Ingbert Liebing, MdB leitete Lutz Hoffmann ein letztes Mal die Jahreshauptversammlung seines Ortsverbandes Schobüll-Wobbenbüll. Seit 1995 war Lutz Hoffmann Vorsitzender des Ortsverbandes Schobüll-Wobbenbüll.

Ingbert Liebing dankte ihm für die geleistete Arbeit und zeichnete Lutz Hoffmann mit der bronzenen Ehrenmedaille der CDU aus. Liebing bescheinigte Hoffmann, dass er mit dem traditionellen Wiensuppessen des Ortsverbandes so manchen überregionalen Gastredner überrascht hat. Diese immer gut besuchte Veranstaltung wurde so auch über die Kreisgrenzen bekannt.

Liebing dankte auch Helga Hoffmann, die ihren Mann immer tatkräftig unterstützt hat, für ihr Verständnis, denn so manche Stunde Freizeit verwandte Lutz Hoffmann für die Parteiarbeit.

Nach dem Beschluss der Mitglieder des Ortsverbandes Schobüll-Wobbenbüll, dem Ortsverband Husum beizutreten, fand im Anschluss eine Versammlung des Ortsverbandes Husum unter der Leitung des Ortsvorsitzenden Jan Sörensen im Beisein der beigetretenen Mitglieder statt. Kreisvorsitzender Ingbert Liebing, MdB und Jan Sörensen ehrten in Anwesenheit Lothar Pletowski für 40 Jahre Mitgliedschaft und in Abwesenheit wurden Karl Illner für 50 Jahre, Horst Moltrecht für 40 Jahre und Theresia Lonsdorfer für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. In seinem Redebeitrag erläuterte Liebing die relevanten kommunalpolitischen Aspekte des Koalitionsvertrages der Großen Koalition in Berlin. „Es werde zu einer finanziellen Entlastung der Kommunen kommen“, so Liebing. Im Jahr 2014 wird die dritte Stufe der Übernahme der Kosten für die Grundsicherung in Kraft treten. Damit wird die Grundsicherung im Alter vollständig vom Bund übernommen. Für die neue Wahlperiode ist eine teilweise Kostenübernahme der kommunalen Kosten für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vorgesehen, erklärte Liebing.

Wichtig sei, dass diese Gelder vom Land aber auch vollständig an die Kommunen weitergeleitet werden und nicht für eigene Zwecke missbraucht würden, mahnte Liebing.

Genau das sei aber mit dem geplanten neuen FAG der Fall. Breitner nehme den Kreisen das ihnen zustehende Geld weg und schichtet es zu den kreisfreien Städten um. Dieses gelte es zu verhindern.

Die neue Koalition im Bunde werde viele Maßnahmen in Angriff nehmen, um die Kommunen zu stärken.

Sie würden von der Koalition im Bund bei der Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen beteiligt, sie würden finanziell entlastet, erhalten z. B. bei der Städtebauförderung neue Unterstützung, und würden bei der Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum unterstützt. So solle es eine bessere Unterstützung beim Breitbandausbau geben. Für Landärzte sollen neue Anreize geschaffen werden, und die Gemeinschaftsaufgabe „Agrarstruktur und Küstenschutz“ soll zum zentralen Förderinstrument der ländlichen Räume weiter entwickelt werden. „Dies alles sind gute Botschaften aus Berlin für die Kommunen sowie die Menschen in den Städten und Dörfern“, erklärte Ingbert Liebing abschließend.

 

 

Foto: CDU NF