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„Wir nehmen die Verantwortung für den Küstenschutz sehr ernst,“ erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, MdB, am Donnertag beim Parlamentarischen Abend der Maritime Consulting Group in Verbindung mit der Stiftung Deutscher Küstenschutz zum Thema Zukunft des Küstenschutzes.

Der Küstenschutz ist bei der derzeitigen Bundesregierung in guten Händen, denn Erosion, Meeresanstieg und Sturmfluten sind für Schleswig-Holstein, das Land zwischen den Meeren, eine große Gefahr. Ohne Deiche könnte etwa ein Viertel der gesamten Landesfläche des Bundeslandes, überflutet werden und große Schäden für Menschen und Natur gleichermaßen mit sich bringen.

Bis Ende des 21. Jahrhunderts weisen alle Klimaszenarien für Norddeutschland auf eine Zunahme der jährlichen Sturmhäufigkeit hin, die auf den von menschengemachten CO2-Ausstoß zurückzuführen ist. Derzeit ist der Küstenschutz an der Nord- und Ostsee wirksam. Durch die erhöhten Sturmflutwasserstände besteht aber Handlungsbedarf. Es müssen weitere Küstenschutzmaßnahmen angepasst werden.

„Wir stellen uns mit dem Haushaltsbeitrag des Bundes verstärkt unserer Verantwortung für den Schutz der Menschen an der deutschen Nord- und Ostseeküste. Das Geld für den Küstenschutz, das zu 70 Prozent vom Bund und 30 Prozent durch das Land getragen wird, ist für Schleswig-Holstein von immenser Bedeutung. Deshalb hat die Bundesregierung auch in diesem Haushaltsjahr 2014 die “Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” (GAK) wie in den letzten beiden Jahren mit Bundesmitteln von insgesamt 590 Millionen Euro ausgestattet. Mit dieser Förderung leistet der Bund einen wichtigen Beitrag für die Verbesserung des Küstenschutzes“, so Liebing weiter.

Mit dem Sonderprogramm Klimawandel im Küstenschutz stehen jährlich zusätzlich 25 Millionen Euro Bundesmittel für den Küstenschutz zur Verfügung.

„Auch mit diesen Zusatzmitteln für den Küstenschutz gibt die Bundesregierung ein deutliches Bekenntnis zur Sicherung der Küsten. Küstenschutz ist eine vorsorgende Aufgabe. Er ist für die Sicherung der Lebensgrundlagen der Menschen in ihrem Lebens- und Wirtschaftsraum unabdingbar. Die Umsetzung der hierfür notwendigen Maßnahmen hat deshalb Priorität. Investitionen in den Küsten-schutz sichern zugleich Aufträge für die Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze“, betonte Ingbert Liebing.