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Der schleswig-holsteinische Innenminister Andreas Breitner und der Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein, Oberst Hannes Wendroth, haben aus Anlass des Volkstrauertags am 17. November 2013 die Bevölkerung des Landes aufgerufen, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in seiner Arbeit zu unterstützen. Die jährliche Haus- und Straßensammlung für die Pflege der Kriegsgräber beginnt an diesem Freitag, den 1. November 2013 und endet am 28. November.

„Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinden und Institutionen im Lande, die Sammlung zu unterstützen und mit einer Spende zu helfen, damit der Volksbund seine wichtige Arbeit weiterführen kann“, schreiben Breitner und Wendroth in ihrem am Donnerstag, den 31. Oktober 2013 in Kiel veröffentlichten gemeinsamen Aufruf. Jeder noch so kleine Beitrag helfe und sei Ausdruck der Achtung vor den Kriegstoten sowie des gemeinsamen Bemühens um eine friedliche Zukunft. Die Soldatenfriedhöfe und Kriegsgräberstätten seien nicht nur Orte der privaten Trauer, sondern vor allem auch Orte der Mahnung und des Lernens

Der 1919 gegründete Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kümmert sich im Auftrag der Bundesregierung überall auf der Welt um die Gräber von deutschen Kriegstoten. Etwa 2,5 Millionen Gräber in 45 Ländern erden derzeit vom Volksbund erhalten. 759.000 Kriegstote wurden in den vergangenen 20 Jahren in Osteuropa aus gefährdeten Grablagen geborgen, viele von ihnen identifiziert, alle jedoch würdig bestattet und die Angehörigen, wo immer möglich, benachrichtigt. Darüber hinaus arbeitet der Volksbund auch mit jungen Leuten auf den Kriegsgräber- und Gedenkstätten und leistet damit einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander.