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Am 8. März 2013 findet der Internationale Frauentag statt. Die Wurzeln des Tages liegen Ende des 19 Jahrhunderts. Bis heute wird mit diesem Tag auf die Notwendigkeit der Chancengleichheit hingewiesen. In Schleswig-Holstein finden landesweit zahlreiche Veranstaltungen für Frauen und auch Männer statt. Im Vordergrund stehen dabei neben dem Thema Chancengleichheit Themen wie beispielsweise Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Erhöhung der Chancen für Frauen in Wirtschaft und Politik, Schutz von Frauen vor Gewalt oder Bekämpfung von Armutsrisiken bei Alleinerziehenden.

Sozialministerin Kristin Alheit betonte anlässlich des Internationalen Frauentages: ”Gleichberechtigung muss noch mehr in den Köpfen und vor allem im Arbeitsleben ankommen. Mit dem Kita-Ausbau tragen wir gemeinsam mit den Kommunen zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei, von der in erster Linie Frauen profitieren werden. Dennoch bleibt viel zu tun: Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist nach wie vor sehr gering. Die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu einer Frauenquote hat bisher nicht gegriffen, daher ist eine gesetzliche Regelung notwendig. Der Einsatz für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern ist nicht nur ein Gebot des Grundgesetzes, ich bin überzeugt, dass auch die Unternehmen von mehr weiblichen Führungskräften deutlich profitieren werden. Daher hat sich Schleswig-Holstein gegenüber dem Bund für eine verbindliche Quoten-Regelung eingesetzt“.

Veranstaltungen. Veranstalter in den Städten und Gemeinden sind beispielsweise der Landesfrauenrat, Gewerkschaften, Frauennetzwerke oder Gleichstellungsbeauftragte. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere auch den Gleichstellungsbeauftragen, die in diesem Jahr ein vielfältiges Programm aufgestellt haben. Ich wünsche allen gutes Gelingen und zahlreiche positive Anregungen“, so Alheit.