Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Im Jahr 2011 haben wie im Vorjahr 88 Prozent der in Schleswig-Holstein
ansässigen Baugewerbeunternehmen Investitionen getaetigt. Das Investitionsvolumen
in Sachanlagen betrug knapp 62 Mio. Euro. Nach dem kräftigen
Zuwachs im Vorjahr blieb diese Summe damit nahezu konstant (plus
ein Prozent), so das Statistikamt Nord.

Im Bauhauptgewerbe stieg die Investitionssumme um sieben Prozent auf
knapp 50 Mio. Euro. Bei einem Zuwachs der Beschäftigtenzahl um sechs
Prozent auf fast 11 400 Personen blieb der Investitionswert je Beschäftigten
mit knapp 4 400 Euro nahezu unverändert. Der Anteil der Investitionen am
Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes im Geschäftsjahr lag bei 2,8 Prozent
und damit etwas unter dem Wert des Vorjahres (3,1 Prozent). Nur
neun Prozent der Sachanlagen entfielen auf Investitionen in Grundstücke
und Bauten, der größte Teil wurde dagegen in Ausrüstungsgüter (Maschinen
und Anlagen) investiert. Neben den Anlageinvestitionen wurden Mietinvestitionen
(neu gemietete oder gepachtete Sachanlagen) in Höhe von
1,6 Mio. Euro getätigt.

Das Investitionsvolumen der Unternehmen des Ausbaugewerbes sank um
rund 20 Prozent auf zwölf Mio. Euro, der weitaus größte Teil (85 Prozent)
entfiel dabei auf Ausrüstungsgüter. Bei einer um acht Prozent gestiegenen
Beschäftigtenzahl betrug der Investitionswert je Beschäftigten knapp 1 500
Euro. Bezogen auf den Geschäftsjahresumsatz lag das Investitionsvolumen
bei etwas über einem Prozent. Beide Werte liegen damit unter den
Vorjahresergebnissen. Zusätzlich zu den aktivierten Anlageinvestitionen
wurden 1,7 Mio. Euro für neu gemietete oder gepachtete Sachanlagen ausgegeben.