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Ministerpräsident Torsten Albig hat den Willen der Landesregierung bekräftigt, die Minderheitenpolitik Schleswig-Holsteins in den kommenden Jahren zu erweitern. “Die Landesregierung hat die Minderheitenpolitik in die richtige Spur zurückgesetzt. Wir haben die Gleichstellung der Schulkinder wiederhergestellt und die Kürzungen bei den Minderheitenorganisationen zurückgenommen. Nun werden wir die Minderheitenpolitik des Landes in den kommenden Jahren entscheidend weiterentwickeln”, sagte Albig heute, den 9. Juni 2013 beim Jahrestreffen der dänischen Minderheit in Flensburg.

Torsten Albig kündigte bis Mitte der Legislaturperiode einen “Handlungsplan Sprachenpolitik” an, der aufzeigen solle, was das Land und die Kommunen tun könnten, um Schleswig-Holstein als Mehrsprachenland zu profilieren. “Wir wollen endlich gezielt die Stärken nutzen, die die Sprachenvielfalt uns allen bietet. Unsere Sprachen sind nicht nur eine Bereicherung für den, der mehrere Sprachen spricht. Sie machen auch den kulturellen Reichtum unseres Landes aus, sie geben unserem Land ein unverwechselbares Profil.”

Gemeinsam mit dem Dänischen Schulverein werde die Landesregierung zudem die Finanzierung der Minderheitenschulen auf ein faires, solides und zukunftssicheres Fundament stellen. “Wir schaffen eine Regelung, die dauerhaft für eine gerechte Balance von Mehrheit und Minderheit sorgt. Wir erkennen die Verpflichtung des Landes für die Beförderung zu den dänischen Schulen und für die Investitionen in Gebäude an. Und wir sorgen endlich für Transparenz. Ich bin sehr froh, dass der Dänische Schulverein mit uns diesen Weg geht.”

Für die Landesregierung seien Minderheiten nicht schmückendes Beiwerk, sondern starker Bestandteil schleswig-holsteinischer Identität. “Schleswig-Holstein wäre nicht Schleswig-Holstein ohne die dänische Kultur”, so der Regierungschef.