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Kammermusikfest Sylt 2018

Leidenschaftliche Kammerkonzerte, international renommierte Musiker und Spitzenleistungen ganz familiär – dafür steht das Kammer-musikfest Sylt, das jährlich Ende Juli die verschiedensten Orte auf der Nordseeinsel mit Musik erfüllt und die Sommerzeit mit klassischer Musik als Live-Erlebnis bereichert, von Nord bis Süd, vom Weststrand bis zum Weißen Kliff.

Einzigartig und inspirierend

Der Charakter dieses Festivals ist einzigartig: leidenschaftlich auf die Musik konzentriert, offen und entspannt im Umgang mit inspirierender und bereichernder Kultur.
Damit passt das Kammermusikfest Sylt perfekt zur ungezwungenen Mentalität der beliebten Insel.
In diesem, dem mittlerweile siebenten Sommer steht das Programm unter dem Motto „Mirrors | Spiegelspiele“: Jedes der Konzerte enthält dabei tatsächlich ein Spiegelspiel, sei es eine bildliche oder historische Spiegelung im Programm, Komponisten, die sich gegenseitig imitierten, versteckte Inspirationen, die durchscheinen, Kopien zwischen verschiedenen Gattungen oder eine Reflexion menschlicher Gefühle.

Claude Frochaux: „Nach der magischen Edition im letzten Jahr möchte ich unsere Zuhörer aufs Neue begeistern und sie mitnehmen in ein musikalisches Spiegelkabinett: Doppelte Identitäten, Selbstporträts, versteckte Chiffren, Zitate und gespiegelte Geschichten werden den roten Faden des diesjährigen Festival-Themas ‚Mirrors | Spiegelspiel’ bilden“.

Das junge, engagierte Team um den künstlerischen Leiter und Cellisten Claude Frochaux und Malte Ruths will die eigene Begeisterung für Klassik vorstellen und teilen.
Eine Besonderheit, die das Konzept verdeutlicht, ist der Wille, jüngeres Publikum an klassische Musik heranzuführen. Deswegen ist der Eintritt für Konzertgäste bis zum Alter von 29 Jahren kostenlos.
Neben den vielen Orten, die das Kammermusikfest Sylt jedes Jahr besucht – das elegante Falkenstern Fine Art & Atelier Sprotte in Kampen, die kulturbegeisterte Akademie am Meer Klappholttal sowie der festliche Friesensaal in Keitum – wird im Sommer 2018 die Kirche St. Niels im Herzen Alt- Westerlands mit gleich drei Konzerten eine ganz besonders Spielstätte für das Festival darstellen.

„Die musikalische Bandbreite ist hoch.“

Nur drei Beispiele für die Raffinesse, mit der das Festivalmotto umgesetzt wurde:
Beim Eröffnungskonzert am 22. Juli in St. Niels in Westerland erklingen das Klavierquartett op. 47 von Robert Schumann und das Klarinettenquintett op. 115 von Johannes Brahms – zwei Meisterwerke zweier Musiker, die sich gegenseitig inspirierten und in deren Musik jeweils Charakterzüge des anderen durchschimmern.
Einen Tag später spiegeln sich in Alfred Schnittkes „Suite im alten Stil“ Anspielungen auf barocke Tanzsätze in der Musiksprache des 20. Jahrhunderts; Schnittke spielt virtuos mit Zitaten und ihren Verfremdungen.
Am 25. Juli begegnen sich beim Konzert in St. Niels die berühmte Kreutzersonate für Violine und Klavier von Ludwig van Beethoven und das 1. Streichquartett von Leos Janacek – auch das eine weitere raffinierte Spiegelung, denn Janaceks Quartett wurde von Leo Tolstois Novelle „Kreutzersonate“ inspiriert, die wiederum Beethovens Opus 47 ihren Titel verdankt.

Wann und wo?

Wann: 22. bis 26. Juli 2018
Wo: Kammerkonzerte in Keitum, Klappholttal, Westerland, Kampen, Morsum und List
Weitere Informationen: www.kmfsylt.de,info@kmfsylt.de
Tel: 04651 / 44 95 33 0, Fax: 04651 / 44 95 33 3
Eintritt: je nach Konzert 20 bzw. 10 Euro, Kinderkonzert: Eintritt frei. Abschlussgala: 25 Euro.
Festivalpass: 109 Euro. Bis einschl. 29 Jahre Eintritt frei. Schwerbehinderte, Arbeitslose, Asylbewerber Eintritt frei
Tickets: www.insel-sylt.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Insel sowie an der Tageskasse.