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Kiel/Sylt. Familienministerin Kristin Alheit eröffnet heute, den 26.2.2014 die Auftaktsitzung der Kommission Landeskinderschutzbericht im Kieler Wissenschaftszentrum. Der interdisziplinär besetzten Kommission gehören Expertinnen und Experten unter anderem aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen, der Hilfe für Menschen mit Behinderung, der Polizei, der Justiz und der Wohlfahrtsverbände an. Die Kommission basiert auf dem Schleswig-Holsteinischen Kinderschutzgesetz.

Alheit betonte zum Auftakt: „Um den Kinderschutz zu verbessern, ist ein regelmäßiger Abgleich zwischen den Zielen und dem Ist-Zustand wichtig. Dafür ist die Kommission von großer Bedeutung. Sie soll mit ihrer Analyse und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Kinderschutzes im Land beitragen. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die Bereitschaft, sich gemeinsam im Interesse der Kinder zu engagieren“.

Im Landeskinderschutzgesetz ist die regelmäßige Erstellung eines Landeskinderschutzberichts festgeschrieben und festgelegt, dass mit der Ausarbeitung eine Kommission zu beauftragen ist. Der Bericht der neu berufenen Kommission und eine anschließende Stellungnahme der Landesregierung werden zusammen den Landeskinderschutzbericht dieser Legislaturperiode bilden. In diesem Rahmen werden Umsetzungsstrategien und Maßnahmen im Kinderschutz überprüft, bewertet und daraus Empfehlungen und Konsequenzen abgeleitet. Dabei stehen nicht nur die wichtigsten Maßnahmen/Regelungen des Landeskinderschutzgesetzes im Fokus, sondern auch die wichtigsten Regelungsbereiche des neuen Bundeskinderschutzgesetzes. Daraus ergeben sich folgende Ziele für die Landeskinderschutzberichterstattung:

 

● Politik und Fachöffentlichkeit informieren und aufklären über wichtige Erkenntnisse und Entwicklungen im Kinderschutz.

● Für den weiteren Ausbau des Kinderschutzes das richtige „Klima“ schaffen und Entscheidungsträger sensibilisieren.

● Die Entwicklungen in der Praxis kontinuierlich beobachten, auswerten, analysieren und bewerten.

● Impulse geben für die Weiterentwicklung bereits vorhandener Ansätze und Strukturen sowie neue Wege aufzuzeigen bzw. anzuregen.

 

“Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Kommission mit wichtigen Expertinnen und Experten en aus unterschiedlichen Gebieten des Kinderschutzes in Schleswig-Holstein zu besetzen“, so Alheit. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wurden in die Kommission berufen:

Detlev Banthien Landesverband S-H Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte

Harm Behnke Amtsgericht Elmshorn

Arne Braun Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung beim Landtag

Rainer Bretsch Polizeidirektion Neumünster

Anselm Bröskamp ASD Plön, Amt für Jugend und Sport

Dr. Wolfgang Broxtermann Kinderzentrum Pelzerhaken

Dr. Angelika Hergeröder AK Kinder- und Jugendärzte S.-H.

Irene Johns Deutscher Kinderschutzbund Schleswig-Holstein

Andrea Langmaack Beratungs- und Fachstelle bei Gewalt an Mädchen und Frauen im Kreis Plön

Krystyna Michalski LAG der Wohlfahrtsverbände, Der Paritätische

Barbara Münz-Wiedemann LAK Schulsozialarbeit

Bärbel Noack-Stürck Hebammenverband Schleswig-Holstein e.V.

Sabine Redecker AWO Landesverband

Christiane Reiche LAG der Wohlfahrtsverbände, Caritas

Dr. Elfi Rudolph Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Teresa Siefer Kinderschutz-Zentrum Lübeck

Prof. Ariane Schorn Fachhochschule Kiel

Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt Staatsanwaltschaft Flensburg

Landespastorin Petra Thobaben Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

Karen Welz-Nettlau Jugendamt Flensburg

Matthias Heinsohn-Krug Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung in Schleswig-Holstein