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Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ‚Wara‘ Wende stellte heute, den 13. Dezember 2013 im Landtag das Konzept der Landesregierung zur Reduzierung von befristeten Beschäftigungsverhältnissen im Schuldienst vor. „Wir wollen eine strategische Personalplanung machen und die Unterrichtsversorgung verbessern“, sagte Wende. Deshalb habe die Landesregierung ein Maßnahmen-Bündel aus Mitteln des Vertretungsfonds und aus den Zensusmitteln geschnürt. „So nutzen wir alle Möglichkeiten, um die Zahl der befristeten Verträge deutlich zu verringern“, sagte die Ministerin. Gleichzeitig bleibe der verpflichtende Stellenabbaupfad unberührt.

Aus den Zensusmitteln sollen in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt neun Millionen Euro in den Bildungsetat fließen. Mit diesen Mitteln würden für die Dauer von zwei Jahren 75 zusätzliche Lehrerstellen finanziert und für Nachwuchskräfte zur Verfügung gestellt. Danach werden diese Lehrkräfte eine reguläre durch Pensionierung freigewordene Planstelle erhalten.

Die Ministerin erläuterte darüber hinaus, dass zudem insgesamt 125 so genannte kw-Stellen (künftig wegfallend) für Einstellungen von Nachwuchslehrkräften genutzt werden sollen. „Damit schaffen wir unter anderem eine Mobile Vertretungsfeuerwehr. In allen Kreisen und kreisfreien Städten sollen jeweils fünf bis sechs Lehrkräfte flexibel eingesetzt werden.“ Auch diese Lehrkräfte wechseln später, wenn die Stelle tatsächlich wegfällt, auf eine unbefristete Planstelle.

„Mit diesem Konzept eröffnen wir zusätzlich zur strategischen Personalplanung jungen Lehrkräften eine berufliche Perspektive in Schleswig-Holstein und verbessern die Unterrichtsversorgung an unseren Schulen“, sagte die Ministerin.