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„Kultur ist klasse. Sie immer für Überraschungen gut. So sollte auch Schule sein“, sagte Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ‚Wara’ Wende heute, den 7. November 2013 auf dem Kulturkongress in Rendsburg. Sie betonte, Kultur sei immer eine echte Herausforderung. Mehr Kultur an den Schulen werde kein Kuschelkurs, denn immer wenn echte Kreativität gefördert werde, bewege man sich „in einem nicht normierten Unsicherheitsgebiet.“ Es werde gegen den Strich gebürstet, das Denken befreit und Widerstandpotenziale geweckt: „Wir machen unsere Kinder stark.“

Kulturministerin Anke Spoorendonk, Sozialministerin Kristin Alheit und Bildungsministerin Wende haben gemeinsam das Projekt ‚Jahr der kulturellen Bildung 2014’ ins Leben gerufen. Sie wollen mit Kooperationen und Aktionen neue Akzente setzen und der kulturellen Bildung an den Schulen Raum geben. Es gehe darum, kreative Kompetenzen zu bündeln und die Zusammenarbeit von Schulen, Kulturschaffenden und den Kulturinstitutionen des Landes zu fördern, so Ministerin Wende. „Ich habe die Idee, dass Kultur in der Schule den Weg heraus aus den Kunst- und Musikräumen und raus auf den Schulhof und hinein in jedes Klassenzimmer findet.“ Sie warb für ihre Initiative einer „Kulturschule in Schleswig-Holstein.“ Fünf Schulen sollen dieses Zertifikat erhalten, sie werden drei Jahre lang konzeptionell und fachlich durch den Service des Projektes ‚Schule und Kultur‘, das IQSH und Angebote der Kulturinstitutionen unterstützt.