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Im Rahmen des Förderprogramms für den kommunalen Straßenbau hat das das Land im vergangenen Jahr Investitionen im Bereich des Straßenbaus mit rund 11,8 Millionen Euro unterstützt. Insgesamt wurden hierdurch Baumaßnahmen in Höhe von rund 17,4 Millionen Euro ermöglicht. „Mit den Mitteln führen wir zunächst die Finanzierung der in den zurückliegenden Jahren begonnenen Vorhaben fort. Für die Zukunft setzen wir weiter klare Schwerpunkte in der Straßenerhaltung und bei der Förderung des Radverkehrs“, sagte Verkehrsminister Reinhard Meyer heute, den 23. Dezember 2013 in Kiel.

 

Die Mittel stammen aus Zuweisungen des Bundes für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Kommunen; Grundlage ist das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz Schleswig-Holstein (GVFG-SH). Ergänzend werden Mittel des Finanzausgleichsgesetzes des Landes (FAG) eingesetzt.

 

„In den Erhalt der Infrastruktur zu investieren, ist eine zukunftsweisende Aufgabe. Hier wollen wir die Kommunen vorrangig dabei unterstützen, die Straßen in Schuss zu halten, auf denen der Schulbusverkehr und der öffentliche Personennahverkehr abgewickelt werden“, sagte der Meyer und erinnerte daran, dass ein erheblicher Teil der ÖPNV-Leistungen über Busse stattfindet.

 

Die Unterstützung des Landes verteilt sich auf die Kreise und kreisfreien Städte wie folgt:

 

Landkreis Schleswig-Flensburg:

Hier wurde die Deckenerneuerung der K 22 nördlich von Grödersby mit einer Finanzierungszusage von 268.500 Euro unterstützt. Die vorhandene Fahrbahndecke war ausgemagert und offenporig, so dass die Gewährleistung der Verkehrssicherheit im Rahmen der Instandhaltung wirtschaftlich nicht mehr möglich war. Auch den Ausbau der K 44 zwischen Schleswig und Lürschau unterstützt das Land auf diesem Wege mit Mitteln in Höhe von 870.200 Euro. Hier war die Fahrbahnoberfläche durch eine Vielzahl von Flickstellen, Rissbildungen sowie Verformungen insbesondere an den Randbereichen gekennzeichnet.

 

Landkreis Segeberg:

Der Landkreis Segeberg erhielt Förderzusagen in Höhe von insgesamt 2.364.100 Euro.

Vorgesehen sind Deckenerneuerungen auf der K 4 zwischen Strukdorf und Herrenbranden, der K 45 zwischen Klein Rönnau und Obersöhren, der K 111 zwischen Freiweide und Großenaspe sowie zwischen Großenaspe und Bimöhlen. Außerdem ist die Förderung des Ausbaus der ehemaligen K 31, dessen Baulast auf die Gemeinde Hitzhusen und auf die Stadt Bad Bramstedt übergegangen ist, zugesagt worden.

 

Landkreis Nordfriesland:

In Nordfriesland sind vielfältige Deckenerneuerungsmaßnahmen mit 826.500 Euro unterstützt worden. Die K 16 nördlich von Garding auf Eiderstedt, die K 56 östlich von Hude bis zur Treenebrücke, die K 73 östlich von Bollhaus und die K 91 von der L 9 bis Dagebüllkirche erhalten im Rahmen des pauschalierten Unterhaltungsdienstes neue Straßendecken. Die Gesamtkosten werden auf rund 1,1 Millionen Euro geschätzt.

 

Landkreis Herzogtum Lauenburg:

Im Lauenburgischen hat es Förderzusagen für Deckenerneuerungen in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro gegeben. Erneuert werden die Asphaltdecken der Kreisstraßen 18 in den Ortsdurchfahrten Wohltorf und Aumühle, der K 27 westlicher Ortsausgang Alt Mölln bis zur Ortsdurchfahrt Bälau, der K 28 vom nördlichen Ortsausgang Langenlehsten bis zum Ende der Ausbaustrecke nördlich der BAB A 24, der K 63 zwischen der Ortsdurchfahrt Geesthacht und dem Ortsteil Grünhof und der K 78 von der Einmündung der L 203/L 204 bis zum nördlichen Ortseingang von Seedorf. Auch hier wiesen die Fahrbahnen erhebliche Mängel auf.

 

Landkreis Dithmarschen:

In Dithmarschen werden Deckenerneuerungsvorhaben an den Kreisstraßen K 12 im Kaiser-Wilhelm-Koog, K 15 im Bereich Dieksanderkoog/Friedrichskoog, K 17 im Bereich Friedrichskoog, K 23 zwischen der K 24 und der L 175, K 33 südlich von Wöhrden und der K 72 im Industriegebiet Brunsbüttel mit insgesamt 762.600 Euro unterstützt.

 

Landkreis Plön:

In der Gemeinde Schönkirchen wird der 1. Bauabschnitt eines Radweges an der K 52 von Heikendorf nach Schönkirchen mit Förderzusagen in Höhe von 279.100 Euro unterstützt. Die Gesamtkosten für diesen Bauabschnitt sind mit 484.840 Euro veranschlagt. Mit dem Bau soll vornehmlich die Verkehrssicherheit insbesondere der nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrseilnehmer nachhaltig verbessert und auch den Bedürfnissen des Schulradverkehrs Rechnung getragen werden.

 

Kreisfreie Stadt Lübeck:

In der Hansestadt wird der Ausbau der Marlistraße (B 75) zwischen der Arminstraße und der Thomasstraße mit 780.600 Euro gefördert. In diesem Streckenabschnitt weist die B 75 ein Schadensbild auf, welches sich vornehmlich in Form von Netzrissen, einer Vielzahl von Flickstellen als Folge von Substanzverlusten sowie offener Längsnähte dokumentiert. Die Gesamtkosten sind mit rund einer Million Euro veranschlagt.

 

Landkreis Stormarn:

In Stormarn wird zum einen ein Brückenbauwerk über die Süderbeste zwischen Sattenfelde und Rohlfshagen mit 373.100 Euro (Gesamtkosten: 586.00 Euro) unterstützt. Die im Jahre 1900 erbaute und im Überbau 1948 erneuerte Straßenbrücke zeigt Schäden am Beton der Kappen, der Überbauplatte und der Auflagerbank sowie am Stahl des Lippenkipplagers.

Darüber hinaus wird in Stormarn der Fahrbahnausbau der K 80 von der Gutenbergstraße bis zur Landesgrenze HH/SH gefördert. In diesem Bereich sind ausgeprägte Rissbildungen und Ausbrüche an den Rollspuren, Ausmagerungen und Materialverluste, eine offene Mittelnaht und eine teilweise unzureichende Oberflächenentwässerung als Folge von Verformungen als Schadensbild festgestellt worden. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund eine Million Euro bei einer Förderungssumme von 696.180 Euro.

 

Kreisfreie Stadt Kiel:

In der Landeshauptstadt Kiel wird der Ausbau einer Veloroute zwischen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Kiel-Hassee, zweiter Teilabschnitt des 1. Bauabschnittes zwischen „Kronshagener Weg“ und dem „Christinenweg“ mit 2.851.700 Euro (Gesamtkosten: 4.015.00 Euro) gefördert. Mit dem Ausbau der Veloroute, die unabhängig von Verkehrsstraßen unter Nutzung einer ehemaligen Bahntrasse weitestgehend planfrei geführt werden kann, soll eine weitere Verdichtung des Kieler Veloroutennetzes erfolgen.
Im Hinblick auf die heutigen und zukünftigen Anforderungen wurde als weitere Baumaßnahme der verkehrsgerechte Ausbau der Einmündung des Westringes (K 10) in die Paul-Fuß-Straße in das Förderprogramm aufgenommen. Es wird insbesondere die direkte und kurze Querung des Fuß- und Radfahrverkehrs verbessert. Außerdem werden die Einmündungsbereiche der Kleiststraße und der Eduard-Adler-Straße an die neuen Gegebenheiten angepasst. Im gesamten Bereich werden die Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 968.100 Euro bei einer zugesagten Fördersumme von 615.800 Euro.