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Nach dreieinhalb Monaten Bauzeit wird das Land am kommenden Freitag um 10.30 Uhr die Rader Hochbrücke wieder vollständig für den Auto- und Lkw-Verkehr freigeben. Wie Verkehrsminister Reinhard Meyer heute, den 5. November 2013 am Rande der Verkehrsministerkonferenz im thüringischen Suhl mitteilte, können die Sanierungsarbeiten drei Wochen früher als ursprünglich geplant abgeschossen werden. “Sowohl die beteiligten Firmen als auch unser Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr haben seit dem 26. Juli mit Hochdruck an der Reparatur aller 28 Brückenpfeiler gearbeitet und nicht zuletzt dank des guten Wetters konnten wir früher fertig werden als zunächst erwartet”, sagte der Minister. Meyer dankte der Logistik-Branche im Land, aber auch den zigtausenden Berufspendlern für ihre Geduld während der vergangenen 14 Wochen.

Um die kurze Bauzeit zu realisieren, wurden die erforderlichen Arbeiten nach den Worten von Meyer ohne umfangreiche Ausschreibungen freihändig an Firmen aus Schleswig-Holstein vergeben. Planungs-, Bau- und Prüfungsvorgänge wurden zudem parallel zu den laufenden Arbeiten ausgeführt. “Die Zusammenarbeit zwischen den ausführenden Firmen, den Planern, dem Prüfingenieur und dem Landesbetrieb hat über die ganze Bauzeit reibungslos funktioniert und damit die kurze Bauzeit gefördert”, sagte der Minister. Die uneingeschränkte Tragfähigkeit der 28 Pfeilerköpfe nach der Instandsetzung wurde mittlerweile statisch nachgewiesen. Die Berechnung der erwarteten Rest-Lebensdauer der Rader Hochbrücke soll Mitte 2014 vorliegen.

Wie Meyer weiter sagte, erfolgt die Verkehrsfreigabe am Freitag, den 8. November 2013 für beide Fahrspuren und beide Fahrtrichtungen. Die Standstreifen bleiben gesperrt, um Tragfähigkeitsreserven zu erschließen. In welchem Ausmaß künftig Großraum- und Schwertransporte über die Brücke genehmigt werden, kann erst nach weiteren statischen Berechnungen in einigen Wochen entschieden werden.