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Die Landesregierung setzt bei der Bewältigung wohnungspolitischer Herausforderungen weiterhin auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Haus- und Grundeigentümerverband. „Haus und Grund ist ein engagierter, kreativer und konstruktiver Partner“, sagte Innenminister Andreas Breitner auf dem Landesverbandstag von Haus und Grund Schleswig-Holstein am Freitag, den 14. Juni 2013 in Neumünster. Die meisten Mietwohnungen in Schleswig-Holstein würden die Mitglieder von Haus und Grund anbieten. Im Klimapakt, beim Zuschussprogramm für kleine Vermieter und Eigentümer selbstgenutzter Wohnungen, bei den neuen Bestimmungen für staatlich geförderte Wohnungen und nicht zuletzt bei der Offensive für bezahlbares Wohnen habe sich Haus und Grund stets als ein unverzichtbarer Bündnispartner und kluger Ideengeber erwiesen. „Haus und Grund hat neben seinen Verbandsinteressen auch stets das Gemeinwohl im Blick“, sagte Breitner.

Der Minister äußerte Verständnis für die Kritik von Haus und Grund an der Entscheidung der Landesregierung, die Grunderwerbssteuer im nächsten Jahr um 1,5 Prozentpunkte heraufzusetzen. „Das ist wohnungspolitisch nicht sinnvoll, aber fiskalpolitisch unvermeidlich“, sagte Breitner. Die Steuererhöhung bringe etwa 66 Millionen Euro mehr in die Landeskasse. Darauf könne Schleswig-Holstein als Konsolidierungsland nicht verzichten. Das Land habe derzeit keine andere Möglichkeit, seine eigene Kasse aufzubessern. Und der Bund sei nicht bereit, einen kleinen Teil seiner Einnahmen an die Länder und Kommunen abzugeben. „Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer ist beschlossene Sache, aber die Verwendung im Einzelnen ist noch nicht abschließend entschieden“, sagte Breitner. Das Finanzministerium und das Innenministerium prüften gegenwärtig, unter welchen Umständen Mehreinnahmen aus der Grunderwerbssteuer zu einem kleinen Teil in die Förderung des Wohnungsbaus zurückfließen könnten.