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Mit einer Tierseuchenübung hat das Land Schleswig–Holstein Vorsorge für den Ernstfall getroffen. Vom 05. Juni an trainierten 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie auf einen Ausbruch der Maul – und Klauenseuche (MKS) zu reagieren ist. Die Tierärztinnen und Tierärzte der Veterinärämter der Kreise und kreisfreien Städte übten im Lehr – und Versuchszentrum Futterkamp. Organisiert wurde die Übung vom Referat Veterinärwesen des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Die praktische Übungseinheit wurde mit Unterstützung der Mitarbeiter des Lehr – und Versuchszentrums durchgeführt. Auch das Technische Hilfswerk war beteiligt und demonstrierte den Betrieb einer Fahrzeugschleuse. An einem weiteren Übungstag wurden durch die Veterinärämter fiktive Sperr – und Kontrollzonen eingerichtet und Lageberichte an das Ministerium übersandt. Die Übung wurde am 7. Juni 2013 erfolgreich abgeschlossen.

Hoch ansteckende Tierseuchen müssen schnell und effektiv eingedämmt werden können. Mit regelmäßigen Übungen sorgen die für die Bekämpfung verantwortlichen Veterinärbehörden deshalb für die bestmögliche Vorbereitung.

Die Maul- und Klauenseuche ist eine anzeigepflichtige, hochansteckende und fieberhafte Tierseuche. Sie befällt Klauentiere wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Rot-, Reh- und Damwild. Für den Menschen stellt die MKS keine Gefahr dar. Die Tierbestände müssen jedoch vor einer Infektion bzw. der Ausbreitung einer Infektion geschützt werden. Diesem Ziel dienen die regelmäßigen Übungen der Veterinärbehörden unter Beachtung der weltweiten Verbreitung des Virus sowie dem zunehmenden weltweiten Handel und Tourismus.