Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Im Jahr 2012 haben die Insolvenzgerichte in Schleswig-Holstein über 1 143
Insolvenzanträge von Unternehmen entschieden. Das sind 39 Fälle beziehungsweise
knapp vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die voraussichtliche
Höhe der Forderungen der Gläubiger – und damit der potentielle
wirtschaftliche Schaden – vervierfachte sich nahezu von 430 Mio. Euro auf
1 620 Mio. Euro. Die durchschnittliche Forderungshöhe je Insolvenzfall stieg
von 0,39 Mio. Euro auf 1,41 Mio. Euro, so das Statistikamt Nord.

Mit 4 731 Beschäftigten waren jedoch deutlich weniger Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer von Unternehmensinsolvenzen betroffen als noch im Vorjahr.
Damals wurde mit 9 330 bedrohten Arbeitsplätzen ein außergewöhnlich
hoher Wert verzeichnet.

Insgesamt mussten drei Unternehmen mit Verbindlichkeiten in Höhe von
mindestens 25 Mio. Euro den Gang zum Insolvenzgericht antreten. Die drei
insolventen Unternehmen gehörten zu den Wirtschaftszweigen „Grundstücks-
und Wohnungswesen“ sowie „Erbringung freiberuflicher, wissenschaftlicher
und technischer Dienstleistungen“. Insbesondere beim „Grundstücks-
und Wohnungswesen“ ist die Zahl der bedrohten Arbeitsplätze je
Insolvenzfall in der Regel allerdings vergleichsweise gering.

Weitere Angaben – auch auf Kreisebene – finden Sie im Internet.