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Unter dem Titel „Fachkräfte gewinnen und halten, Arbeitsmarktchancen verbessern“ trafen sich heute, den 4. November 2013 auf Einladung von Arbeitsminister Reinhard Meyer über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Akteure des Arbeitsmarktes zur ESF-Jahrestagung in Kiel. „Die zentrale Herausforderung für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein ist der sich abzeichnende Fachkräftebedarf. Wir werden deshalb mit unserem neuen Arbeitsmarktprogramm dazu beitragen, den Bedarf der Unternehmen an qualifizierten Fachkräften nachhaltig zu decken“, sagte Meyer. Das Arbeitsmarktprogramm der Förderperiode 2014 – 2020 werde darüber hinaus Unterstützung bei der Integration in den ersten Arbeitsmarkt bieten und dazu beitragen, Bildungs- und Aufstiegschancen zu verbessern.

 

Nach den Worten des Ministers habe der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein in diesem Jahr einen Beschäftigungsrekord erreicht und werde auch im Jahr 2014 moderat weiter wachsen. „Die aus dem Bevölkerungsrückgang zu erwartende Fachkräftelücke von rund 100.000 Menschen im Jahr 2030 bietet gleichzeitig auch größere Chancen für viele Beschäftigte zum beruflichen Aufstieg und neue Beschäftigungschancen“, sagte Meyer. Die Landesregierung werde diesen Wandel am Arbeitsmarkt gemeinsam mit allen relevanten Partnern im Land steuern. Der Minister verwies hierzu auf die vor wenigen Tagen präsentierte Fachkräftestrategie mit einem Paket von 132 Einzelmaßnahmen der Fachkräfteinitiative „Zukunft im Norden“.

 

Wie der Minister weiter sagte, sei das Zukunftsprogramm Arbeit das zentrale Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Ohne die Mittel, die der Europäische Sozialfonds (ESF) in das Programm investiere, wäre eine aktive Arbeitsmarktpolitik in diesem Umfang nicht möglich. Auch in der neuen Förderperiode ab 2014 werde das Land die zur Verfügung stehenden Mittel gezielt dafür einsetzen, den Fachkräftebedarf zu sichern und die Menschen in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen.

 

Arbeits-Staatssekretär Ralph Müller-Beck formulierte die Schwerpunktsetzungen und Ziele des nächsten Arbeitsmarktprogramms der Landesregierung ab 2014:

Arbeitskräfte, Unternehmen und Unternehmer dabei zu unterstützen, den Herausforderungen des Wandels zu begegnen;
die aktive Eingliederung, insbesondere durch Qualifizieren, Begleiten und Vermitteln benachteiligter Personen in den Arbeitsmarkt.
das lebenslange Lernen zu fördern, die Fähigkeiten und Kompetenzen der Arbeitskräfte zu steigern, sowie die Arbeitsmarktrelevanz der allgemeinen und beruflichen Bildung zu erhöhen.

Müller-Beck erklärte, dass es trotz eines Rückgangs von ESF-Mitteln in der neuen Förderperiode durch Konzentration und Schwerpunktsetzung gelungen sei, ein wirkungsvolles und ausgewogenes Programm zu entwickeln.