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Schleswig-Holsteins Arbeitsminister Reinhard Meyer hat mit Blick auf die aktuellen September-Arbeitsmarktzahlen an die Betriebe im Land appelliert, bei Einstellungen weiterhin auch Langzeit-Arbeitslose in den Blickwinkel zu nehmen. Als besonders erfreulich bezeichnete er vor diesem Hintergrund den aktuellen Rückgang bei Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat um rund 1.000 Personen. „Nachdem bereits im August rund 500 Hartz-IV-Empfänger wieder den Weg in eine Beschäftigung gefunden haben, scheint es hier eine kleine Trendwende zu geben“, sagte Meyer. Für eine weitere positive Entwicklung im Herbst komme es nun darauf an, in den gemeinsamen Bemühungen von Arbeitsvermittlung, Unternehmen und Landespolitik nicht nachzulassen. „Ich bin sicher, dass sich der Fachkräftebedarf in vielen Unternehmen langfristig decken lässt, wenn man die Potenziale bei den Langzeitarbeitslosen näher unter die Lupe nimmt.“

Wie der Minister weiter sagte, war im September gegenüber dem Vormonat aber auch bei den übrigen Personengruppen eine Verringerung der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen, unter anderem bei den über 50-Jährigen ein Rückgang um 1,3 Prozent (390 Personen). Nach den aktuellen Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit liegt die Arbeitslosenquote im September bei 6,5 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert. Im August lag die Arbeitslosenquote bei 6,7 Prozent. Ende des Monats waren rund 96.800 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind rund 1.900 Personen (-1,9 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum September 2012 ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 3.100 Personen (+3,3 Prozent) angestiegen.

Dass der September dem Arbeitsmarkt nochmals einen leichten positiven Impuls gegeben hat, führt Meyer vor allem auf saisontypische Gründe zurück: „Viele Jugendliche, die sich nach Schulabschluss vorübergehend arbeitslos gemeldet hatten, konnten jetzt eine Ausbildung beginnen oder haben ihr Studium aufgenommen und viele Unternehmen nahmen nach den Sommerferien ihre ausstehende Personaleinstellungen vor.“ Er hoffe, dass der positive Trend am Arbeitsmarkt noch weiter anhalte, „denn die Nachfrage der Betriebe vor allem nach qualifizierten Fachkräften bleibt ungebrochen“.