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Klaus Jensen MdL (CDU) spricht sich klar gegen eine Ausweitung der nutzungsfreien Zonen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer von 35 % auf 50% der Fläche aus. Eine Vergrößerung der Bereiche, die nicht genutzt werden dürfen, also nicht mehr befischt werden können, würde zwangsläufig zu erheblichen Einbußen der Fischer führen, welche mancherorts auch existenzbedrohlich ausfallen.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die traditionellen Nutzungen des Wattenmeeres durch die Bevölkerung extra in das Nationalparkgesetz mit aufgenommen wurde. Dort heißt es, dass unzumutbare Beeinträchtigungen der herkömmlichen Nutzung des Wattenmeeres durch die einheimische Bevölkerung zu vermeiden sind. Nach Ansicht von Klaus Jensen MdL (CDU) handelt es sich bei den zu erwartenden erheblichen, wenn nicht sogar die Existenz der Fischer bedrohenden Einbußen um solche unzumutbaren Beeinträchtigungen. Diese müssten unbedingt vermieden werden.

Wenn also der Umweltminister davon spricht, dass die durch einen externen Prüfbericht vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen nicht mit der Brechstange, sondern einvernehmlich umgesetzt werden sollen, ist dem zu entgegnen, dass es bezüglich der Beschränkungen für die Fischerei kein Einvernehmen geben kann. Und wenn es das Nationalparkgesetz hergebe, dass unzumutbare Beeinträchtigungen der Bevölkerung mit dem Schutzzweck des Gesetzes abzuwägen sind, dann müsse man dies auch tun. Keinesfalls jedoch dürfe man etwas umsetzen, was besonders die Krabbenfischer in ihrer Existenz gefährde und das wäre nun einmal bei einer weiteren Einschränkung der Fall, so Klaus Jensen MdL (CDU) abschließend.