Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Sylt. Wie kann die medizinische Versorgung auf der Insel noch besser
werden? Diese Frage beschäftigte den Geschäftsführer der Asklepios Nordseeklinik
Florian Nachtwey sowie die niedergelassenen Ärzte Dr. Kerstin Vogel, Dr. Hans-Joachim
Zielinski und Dr. Bodo Stoschus.

Deshalb kamen sie nach längerer Überlegung auf folgende Lösung: Ab Juli 2013 werden die
Kardiologin Frau Dr. Vogel und der Allgemeinmediziner Dr. Zielinski in dem neu
gegründeten Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) die Bewohner und Gäste der Insel
Sylt noch besser und schneller versorgen können.

Konkret bedeutet das, dass Patienten unmittelbar behandelt und im Notfall direkt die
Diagnostikmöglichkeiten in der Asklepios Nordseeklinik wahrnehmen können. “Für
Herzpatienten bietet das MVZ einen großen Vorteil”, sagt die Kardiologin Dr. Kerstin Vogel.

Beispielsweise können Ärzte den Patienten nach einer EKG-Untersuchung sofort im
Katheterlabor behandeln, falls dies erforderlich sein sollte.

“Ein weiterer Vorteil wird zudem die 24-Stunden-Rufbereitschaft des Herzkatheterlabors
sein”, sagt Dr. Vogel. Dieses Vorhaben soll frühestens im Herbst 2013 eingeführt werden.
“Auf diese Weise können wir Herzpatienten eine ärztliche und medizinische Versorgung
rund um die Uhr gewährleisten”, so die Ärztin. Die Notfallmedizinerin war zuvor in ihrer
kardiologischen Praxis im Sylter Eck tätig.

Auch der Allgemeinmediziner Dr. Zielinski, der bisher seine Praxis in Westerland hatte,
sieht in dem MVZ neue Chancen. Durch die Fachabteilungen der Asklepios Nordseeklinik
Chirurgie, Orthopädie, Anästhesiologie und Dermatologie können Patienten im Ernstfall
sofort weiterbehandelt werden und von den modernen Therapiemöglichkeiten der Klinik
profitieren. “Außerdem freue ich mich, weiterhin Assistenzärzte mit ausbilden zu können”,
so der Arzt.

Die Spektren der ärztlichen Untersuchungen und Behandlungen der beiden Praxen bleiben
also nicht nur vollumfänglich erhalten, sondern werden entsprechend weitergeführt.

 

Foto: Asklepios Nordseeklinik/Volker Frenzel