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„Der Unterricht in der Eingangsphase bewegt sich zwischen Zauber und Krise“, sagte gestern, den 29. April 2013 Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara´ Wende und betonte, besonders in dieser Phase brauchten Kinder hervorragende und hochmotivierte Lehrkräfte, die gern mit jungen Menschen arbeiteten und Freude daran haben, Begabungen zu entdecken und dann „alle denkbaren Bildungschancen zu eröffnen“. Die Ministerin startete das Pilotprojekt ´Schulen im Bildungsdialog´, das sich der Vielfalt und Qualität in der Eingangsphase widmet. „Wir haben in mehreren Veranstaltungen den Dialog nach außen mit Schulträgern, Eltern und Schülerinnen und Schülern geführt, jetzt kommen die Schulen selbst zu Wort“, sagte sie.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, zitierte die Ministerin Hermann Hesse und übertrug seine Erkenntnis auf den Schulstart der Jungen und Mädchen. Jede Lehrerin und jeder Lehrer wüssten aber auch, dass jeder Übergang von der einen zu einer anderen Lebenssituation immer auch eine Krise bedeuten könne: „Das ist in dieser Runde des Bildungsdialogs unser Thema.“ Wende sagte zu, dass die gemeinsamen Erkenntnisse aus dem Dialog-Projekt zur Eingangsphase in die Ministeriumsarbeit eingehe: „Ich bin sehr interessiert an der geballten Expertise aus diesem Kreis. Und ich will von Ihren Erfahrungen profitieren.“

Erörtert wurde z.B., welche Erwartungen Grundschulen an Förderzentren und Sonderpädagogen haben. Außerdem wurde diskutiert, welche Konzepte sich in der Schul-Eingangsphase besonders bewährt haben und welche Form der Unterstützung durch das Ministerium wünschenswert sei. „Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, Kindern alle erdenklichen Bildungschancen zu eröffnen. Wir arbeiten – und wenn es sein muss kämpfen wir dafür -, dass jungen Menschen optimale Förderung erhalten und diese dann auch tatsächlich annehmen“, sagte die Bildungsministerin.