Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Trotz des saisonal typischen Anstiegs der Gesamtarbeitslosenzahlen im November blickt Arbeitsminister Reinhard Meyer optimistisch in die Zukunft: Die Jugendarbeitslosigkeit sei in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Im November vor sechs Jahren seien noch knapp 12.500 Jugendliche arbeitslos gewesen, heute dagegen nur noch rund 9.900. „Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen, jedem jungen Menschen die Chance auf Ausbildung und Beschäftigung zu ermöglichen. Denn eine Ausbildung ist immer noch die beste Grundlage für eine nachhaltige Beschäftigung und trägt zur Fachkräftesicherung bei“, sagte Meyer. Er erinnerte in dem Zusammenhang an das im kommenden Jahr startende Landesprogramm Neue Arbeit: „Darin werden wir einen Schwerpunkt auf den Bereich der Jugendlichen setzen. Das Thema Übergang von Schule und Beruf wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Außerdem unterstützen wir die Wirtschaft dabei, den Fachkräftenachwuchs zu sichern, indem wir beispielsweise weiter in großem Umfang die überbetriebliche Lehrlingsunter­weisung fördern“.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im November gegenüber dem Vormonat um 2,1 Prozent gestiegen. Ende des Monats waren rund 98.770 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November 2012 ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 4.500 Personen (+4,8 Prozent) angestiegen.

Wie Meyer weiter sagte, habe der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein in diesem Jahr einen Beschäftigungsrekord erreicht und werde auch im Jahr 2014 moderat weiter wachsen. Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur bestätigen dies. So bewegt sich die die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter auf höchstem Niveau. Seit 2005 ergibt sich in diesem Bereich ein Plus von 13 Prozent. Waren es im März: 2005 noch 762.305 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, so sind es im März diesen Jahres 859.638 Personen gewesen. Der aktuell vorliegende Wert von 885.400 ist im Vergleich zum Vorjahr (Vergleichswerte: September-Zahlen) wiederum um 11.256 oder +1,3 Prozent gestiegen.