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“Ich habe in der vergangenen Woche vom NDR den Hinweis erhalten, dass in unseren Gemeinschafts- oder Regionalschulen die Bezahlung unserer befristet beschäftigten Realschullehrkräfte – also der Vertretungslehrer und Vertretungslehrerinnen – in unterschiedlichen Gehaltsgruppen erfolgt. Ich habe versprochen, den Sachverhalt umgehend zu prüfen und gegebenenfalls rasch zu handeln. Und ich halte Wort”, erklärte heute, den 1. Oktober 2013 Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ,Wara’Wende. Die Prüfung habe ergeben, dass an einer Kieler Gemeinschaftsschule Vertretungslehrer und Vertretungslehrerinnen unterschiedlich bezahlt werden, je nachdem, ob sie auf einer Stelle für Grund- und Hauptschul- oder für -Realschullehrkräfte geführt werden. “Dies entspricht nicht unseren Vorstellungen von Gerechtigkeit”, sagte die Ministerin, “wir werden deshalb diese Praxis umgehend beenden und möglichst alle Realschulvertretungslehrkräfte an Gemeinschafts- oder Regionalschulen in die Entgeltgruppe 13 TV-L einstufen.”

Das Ministerium werde den Vorgang zum Anlass nehmen, sich umgehend ein detaillierteres Bild von den Schulämtern geben zu lassen, um Einzelfälle möglichst zeitnah zu korrigieren. Ministerin Wende: “Dieser Vorgang hat mich darin bestätigt, die bisher praktizierten Verfahrensweisen bei befristeten Verträgen einer weiteren Überprüfung zu unterziehen. Mein Ziel ist es, durch veränderte Rahmen- und Verfahrensvorgaben zu einer Reduzierung der befristeten Verträge zu kommen. Dazu werde ich zeitnah einen Vorschlag machen.”