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Ministerpräsident Albig hat ein positives Fazit der drei Regionalkonferenzen der Landesregierung gezogen. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, keinen fertigen Plan auf den Tisch zu legen, an dem sich alle abarbeiten, sondern erst zuzuhören, wie die Menschen in Schleswig-Holstein unser Land in der Zukunft sehen. Das ist gelungen. Wir nehmen jetzt viele Impulse mit, gehen entscheidungsfähiger und informierter in die Arbeit mit der Landesentwicklungsstrategie“, sagte Albig heute, den 3. April 2014 nach der dritten und letzten Regionalkonferenz in Itzehoe.

Überrascht habe ihn, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf allen drei Konferenzen sehr deutlich dafür votiert hätten, dass die Politik eher die verschiedenen Stärken des Landes weiter ausbauen solle als sich darauf zu konzentrieren, regionale Schwächen auszugleichen. „Das macht uns Mut, in diese Richtung weiter zu denken. Wir müssen die Punkte identifizieren, wo wir in Schleswig-Holstein herausragend sind und diese gezielt ausbauen“, so Albig. Bislang gehe es in der politischen Debatte überwiegend um Ausgleich. Überhaupt seien die Regionalkonferenzen durch einen spürbaren Optimismus geprägt wesen. „Die Menschen blicken hoffnungsvoll in die Zukunft und sehen die Chancen, das sind die besten Voraussetzungen für eine Strategie, die unser Land stetig voranbringen soll“, resümierte der Regierungschef.

Bei den drei Regionalkonferenzen in Schleswig (26. März), Kiel (2. April) und Itzehoe (3. April) hatten knapp 600 Vertreter von Kommunen, Wirtschaft, Bildung und Verbänden sowie Bürgerinnen und Bürger mit dem Ministerpräsidenten und anderen Mitgliedern der Landesregierung darüber diskutiert, wie das Bildungswesen, die Wirtschaft, die Energiewende und die Lebensqualität in Schleswig-Holstein bis 2030 vorangebracht werden sollen. Die Ergebnisse der Regionalkonferenz fließen jetzt in die Erarbeitung der „Landesentwicklungsstrategie 2030“ ein.