Coworking Dein Schreibtisch auf Sylt, Dünenwind Media Sylt

In den großen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen Schleswig-
Holsteins (mit über 100 Betten) sind im Jahr 2011 gut 111 000 Personen
behandelt worden, das sind rund 86 Prozent aller stationär versorgten
Reha-Patientinnen und -Patienten. Mit fast 70 Prozent kam der Großteil
dieser Frauen und Männer jedoch nicht aus Schleswig-Holstein, sondern
aus einem der anderen Bundesländer, so das Statistikamt Nord.

Zwölf Prozent der Patientinnen und Patienten wohnten in Hamburg, 15 Prozent
in Niedersachsen oder Bremen und 18 Prozent in Nordrhein-
Westfalen. Aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland kamen zusammen
sechs Prozent und aus Süddeutschland (Baden-Württemberg und
Bayern) sieben Prozent. Personen aus Ostdeutschland (einschließlich
Berlin) stellten elf Prozent aller im nördlichsten Bundesland versorgten
Reha-Patientinnen und Patienten.

19 Prozent aller stationären Reha-Aufenthalte in Schleswig-Holstein erfolgten
aufgrund von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des
Bindegewebes. Auf Neubildungen (hauptsächlich Krebs) sowie psychische
und Verhaltensstörungen entfielen 15 Prozent bzw. 14 Prozent, und in jeweils
neun Prozent der Fälle waren Krankheiten des Atmungssystems und
Kreislauferkrankungen der Grund für den Aufenthalt in einer Vorsorge- und
Rehabilitationseinrichtung.