Coworking Dein Schreibtisch auf Sylt, Dünenwind Media Sylt

Vom 23. September bis zum 2. Oktober verwandelt sich Deutschlands nördlichste Insel wieder einmal in das Mekka für die besten Windsurfer und Fans aus aller Welt. Der Reno Windsurf World Cup Sylt ist nicht nur die letzte Station der PWA World Tour, sondern als Super Grand Slam auch Höhepunkt der Saison. Am Brandenburger Strand werden die Weltmeister gekürt. Bei keinem anderen Event geht es in drei Disziplinen (Waveriding, Freestyle und Slalom) um den Sieg, nirgendwo sonst gibt es mit 105.000 Euro ein ähnlich hohes Gesamtpreisgeld. Neben den sportlichen Höhenflügen und der rasanten Race-Action auf dem Wasser machen Mega-Partys im großen Veranstaltungszelt und dem Westerländer Bahnhof den Reno Windsurf World Cup Sylt zu einem 24-Stunden-Highlight.
Bekanntester Starter ist der 41-fache Weltmeister Björn Dunkerbeck. Die Windsurf-Legende hat sich bereits vorzeitig den WM-Titel im Slalom gesichert, ist aber noch lange nicht satt. „Ich kann befreit in den Wettkampf gehen, will aber unbedingt auf meiner Insel den zwölften Sieg landen“, so der erfolgreichste Profisportler der Welt. Die deutschen Asse Bernd Flessner (Norderney), Gunnar Asmussen (Flensburg) und der momentan im PWA-Ranking als 33ter bestplatzierte Deutsche Oliver-Tom Schliemann (Eckernförde) wollen versuchen, in dem Weltklassefeld mitzuhalten.
Riesenspannung herrscht vor dem großen Waveriding-Finale der Herren. Mit dem Überflieger Philip Köster kann zum ersten Mal in der Geschichte des Windsurfens ein deutscher Wellenreiter PWA-Weltmeister werden. Der Druck auf dem erst 17-jährigen Ausnahmetalent ist groß, doch Köster bleibt locker und weiß: „Ich bin ein Wettkampftyp.“ „Dani“ Bruch, der auf Teneriffa lebt, und Klaas Voget rechnen sich Chancen auf den Sieg in Westerland aus. Vor allem der Hamburger Voget will nach einem dritten und zweiten Rang in den vergangenen Jahren jetzt ganz oben aufs Treppchen. „Ich will mich immer verbessern und da bleibt nach dem Abschneiden in den letzten Jahren nur der Sieg“, so Voget.
Bei den Damen ruhen die Hoffnungen einmal mehr auf Steffi Wahl. Die Kielerin kann in ihrem Revier beinahe jeden schlagen, auch wenn sie als Geschäftsführerin einer Agentur nicht mehr so viel trainieren kann. Der Sieg führt nur über die beiden übermächtigen Zwillinge Daida und Iballa Moreno aus Spanien.
Im Freestyle steht der Belgier Steven von Broeckhoven bereits als Weltmeister fest. Der neue Champion will aber auf Sylt voll angreifen und zum Saison-Abschluss seinen ersten Sieg am Brandenburger Strand landen. Beste Chancen aus deutscher Sicht hat der Bayer Tilo Eber. Der Sport- und Lateinstudent liegt im Gesamtranking auf Platz 15 und peilt einen Top-Ten-Platz an, will aber auch auf den Partys Gas geben.
Jeden Abend steigt nach den Wettkämpfen von 18 – 22 Uhr im Veranstaltungszelt N-JOY The Party. Danach wird im Westerländer Bahnhof die legendäre Party Week wieder ins Leben gerufen. An fünf Abenden geht hier für die Nachtschwärmer bei der Jever Aftersurf Party mit Top DJs und Live-Acts der Reno Windsurf World Cup bis morgens um vier Uhr weiter.
Das Windsurfen ist als Natursport vom Wetter abhängig. Deshalb sind die Startzeiten der Wettkämpfe sowie die gefahrenen Disziplinen variabel. Jeden Morgen um zehn Uhr legt der Race Director beim Sailors Meeting den Tagesplan fest. Je nach Windbedingungen werden entweder die Wettkämpfe im Slalom, Waveriding oder Freestyle gestartet. Die Wettkampfphase dauert in der Regel von 10 bis 18 Uhr, kann aber auch vorverlegt oder verlängert werden. Das Event Radio informiert die Besucher jeden Morgen und während des Wettkampftages, welche Disziplinen gefahren werden. Unabhängig vom Wetter beginnen jeden Tag ab 10 die Side Events auf der Westerländer Kurpromenade. Von 18 bis 22 Uhr steigt täglich N-JOY The Party im Veranstaltungszelt, an fünf Abenden geht es bei der Jever Aftersurf Party im Westerländer Bahnhof bis vier Uhr morgens weiter.

Freitag, 23. September
10:00 Uhr Veranstaltungsbeginn
ab 11:00 Uhr Registrierung der Sailor
16:00 Uhr Offizielle Eröffnung und Vorstellung der Nationen
18:00 – 22:00 Uhr N-JOY The Party im Veranstaltungszelt
Ab 22:00 Uhr Jever Aftersurf Party im Westerländer Bahnhof

Samstag, 24. September
10:00 Uhr Fahrertreffen (Sailors Meeting)
10:00 Uhr Start Event Radio und Side Events
10:30 Uhr Erster möglicher Start
18:00 – 22:00 Uhr N-JOY The Party im Veranstaltungszelt
Ab 22:00 Uhr Jever Aftersurf Party im Westerländer Bahnhof

Sonntag, 25. September – Donnerstag, 29. September
10:00 Uhr Fahrertreffen (Sailors Meeting)
10:00 Uhr Start Event Radio und Side Events
10:30 Uhr Erster möglicher Start
18:00 – 22:00 Uhr N-JOY The Party im Veranstaltungszelt

Freitag, 30. September – Samstag 01. Oktober
10:00 Uhr Fahrertreffen (Sailors Meeting)
10:00 Uhr Start Event Radio und Side Events
10:30 Uhr Erster möglicher Start
18:00 – 22:00 Uhr N-JOY The Party im Veranstaltungszelt
Ab 22:00 Uhr Jever Aftersurf Party im Westerländer Bahnhof

Sonntag, 02. Oktober
10:00 Uhr Fahrertreffen (Sailors Meeting)
10:00 Uhr Start Event Radio und Side Events
10:30 Uhr Erster möglicher Start
16:00 Uhr Siegerehrung am Brandenburger Strand
18:00 – 22:00 Uhr N-JOY The Party im Veranstaltungszelt
Ab 22:00 Uhr Jever Aftersurf Party im Westerländer Bahnhof
Disziplinen und Ablauf
Der Reno Windsurf World Cup Sylt ist nicht nur die einzige deutsche Station auf der PWA World Tour, sondern mit einem Gesamtpreisgeld von 105.000 Euro auch die am höchsten dotierte Veranstaltung der Weltserie. Da am Brandenburger Strand zudem alle drei Disziplinen, Waveriding, Freestyle und Slalom, ausgetragen werden, genießt das Wassersport-Event den Status eine Super Grand Slam.

Waveriding
Die Königsdisziplin besteht aus zwei Teilen: Wellenreiten und Springen. Ähnlich wie Surfer müssen die Waverider die Wellen in beide Richtungen abreiten, können aber durch die Kraft des Windes, der auf ihr Segel trifft, noch radikalere Manöver starten. Beim Springen nutzen die Luftakrobaten die Wellen als Rampen, um sich meterhoch in die Luft zu katapultieren und Vorwärts- und Rückwärts Loopings sowie andere komplizierte Figuren zu zeigen.

Freestyle
Diese noch relativ junge Disziplin wurde 1998 in den PWA Tourkalender aufgenommen und kann bei unterschiedlichsten Bedingen, Leicht- oder Starkwind, Flachwasser oder in der Welle, gestartet werden. Akrobatik, Artistik, aber auch Fantasie und eine Portion Verrücktheit machen den Reiz der Freestyle-Wettbewerbe aus, bei denen vor allem junge Athleten immer wieder neue Tricks und Manöver kreieren. Während beim Waveriding schon wenige Moves zum Sieg reichen können, ist die Trick-Palette der Freestyler wesentlich größer.

Ablauf
In beiden Disziplinen treten die Teilnehmer im KO-System gegeneinander an. Bis zu vier Teilnehmer sind pro Heat (Dauer 5 – 30 Minuten) auf dem Wasser, die jeweiligen Sieger kommen weiter, bis zwei Fahrer im Finale stehen. Alle Sprünge, Tricks und Wellenritte müssen innerhalb der Wettkampfzone gezeigt werden, sonst kommen sie nicht in die Wertung. Die Starter müssen durch eine mindestens 23 Zentimeter hohe Segelnummer gut identifizierbar sein.

Wenigstens drei, meistens aber fünf Richter, bewerten die Höhe und Schwierigkeit der Sprünge und Manöver sowie die Variabilität und Qualität der Gesamtperformance auf einer Scala von eins bis zwölf. Nur die besten Noten in jeder Kategorie kommen in die Wertung, der Fahrer mit den meisten Punkten gewinnt. Bei Gleichstand wird der Starter mit der höchsten Einzelwertung zum Sieger erklärt.

Slalom
In der Formel 1 des Windsurfens jagen die Racer mit High-Tech-Material über einen Kurs, der je nach Windbedingungen auch sehr nah am Strand ausgelegt werden kann. Kraft, Ausdauer und viel Erfahrungen sind die Zutaten zum Sieg in dieser High-Speed Disziplin. Beim fliegenden Start müssen die Fahrer darauf achten, nicht zu früh über die Startlinie zu rasen, was die sofortige Qualifikation bedeutet. Ein sicheres Auge und die richtige Fahrlinie beim Umkurven der Bojen sind ebenso wichtig wie eine gute Standfestigkeit und Durchsetzungskraft, um sich im Pulk der vielen Fahrer zu behaupten.

Ablauf
Die Teilnehmer beim Slalom müssen vor dem Event zwei Boards und vier Segel anmelden, mit denen sie die Rennen bestreiten. Dabei ist es wichtig, für alle Bedingungen, Leicht- oder Schwachwind, gerüstet zu sein. Geht ein Board ohne eigenes Verschulden kaputt, kann es durch ein identisches Brett ersetzt werden. Beim Start müssen mindestens sieben Knoten (drei Beaufort) herrschen, je nach Größe kann das Feld in Heats zwischen acht und zehn Startern aufgeteilt werden, von denen jeweils die erste Hälfte weiterkommt. In Vor-, Zwischen und Finalläufen wird der Sieger ermittelt. Es dürfen pro Tag maximal vier Rennen gefahren werden, pro Event höchstens 15. Für einen Sieg gibt es 0.7 Punkte, danach wird entsprechend der Platzierung gescort. Am Ende eines World Cups siegt also der Racer mit den wenigsten Punkten. Nach vier Läufen darf das schlechteste Ergebnis gestrichen werden, nach sieben fallen die beiden schlechtesten Resultate weg.

Side Events & Partys

Beim größten Wassersport-Spektakel weltweit unterhalten Side Events die Besucher auf der Westerländer Kurpromenade. Für das leibliche Wohl sorgen Cateringstände und eine abwechslungsreiche Gastronomie im großen Veranstaltungszelt. Hier wird auch täglich um 18 Uhr mit der Open Hour die Party-Week eingeläutet, die an fünf Abenden im Westerländer Bahnhof beim Jever Aftersurf Club um vier Uhr morgens endet.
Erste Erfahrungen auf dem Panasonic Surf-Simulator
Wer noch nie auf einem Board gestanden hat, kann das gefahrlos auf dem Surf-Simulator von Panasonic tun. Jeder erfährt so das spezielle Surf-Feeling am eigenen Leib und kann antesten, wie lange er sich auf dem Brett hält. Und bei einem Sturz fällt man nicht wie die Windsurf-Asse ins Wasser, sondern in weiche Kissen.

Publikumsmagnet Panasonic Night Surf Session
Sie ist der große Renner bei den World Cup-Besuchern: Die Panasonic Night Surf Session. Im letzten Jahr jubelten tausende den Freestylern zu, die sich nachts von Scheinwerfern beleuchtet mit hohem Tempo von Jet-Skis durch die Nordsee ziehen ließen und ihre Kunststücke vorführten. Auch diesmal ist die nächtliche Windsurf-Show am Brandenburger Strand geplant. Abhängig vom Wetter und den Windbedingungen wird die gefahrene Disziplin und der Start kurzfristig vor Ort verkündet.

Jeden Abend Open Hour mit N-Joy The Party
Wenn die Wettkämpfe der Windsurfstars am Brandenburger Strand enden, fangen die Besucher abends ab 18 Uhr bei der Open Hour richtig an. Im Veranstaltungszelt steigt bis um 22 Uhr N-JOY The Party, gefeiert wird auf zwei Tanzflächen. Schlager, Pop und Rock hier, Loungeklänge, House und Hip-Hop dort – jeder findet die richtige Musik zum Grooven in die World Cup Nacht.
Endstation Westerländer Bahnhof
In diesem Jahr wird die legendäre Party-Week beim Reno Windsurf World Cup Sylt wieder ins Leben gerufen. Der Jever Aftersurf Club ist am 23., 24. und 30. September sowie am 1. und 2. Oktober Endstation für die Nachtschwärmer auf Deutschlands nördlichster Insel. Live-Acts und Top DJs von N-JOY stellen die Weichen für eine rauschende Party bis um vier Uhr morgens.

Der Reno Windsurf World Cup Sylt im Internet

Der Reno Windsurf World Cup Sylt ist auch im Internet ein Mega-Event und vereint Windsurf-Fans aus aller Welt in den sozialen Netzwerken. Erste Anlaufstelle im World Wide Web ist die Homepage www.windsurfworldcup.de, die Ergebnisse, Infos zu den Aktiven sowie News rund um das Wassersport-Highlight liefert. Im Pressebereich sind alle Mitteilungen abrufbar, ein Link führt zur Datenbank, von der aktuelle Fotos und World Cup-Impressionen heruntergeladen werden können. Im Gästebuch posten die User ihre Erfahrungen und Erwartungen und stimmen sich so auf das Großereignis im Herbst ein.
Auch bei facebook (www.facebook.com/worldcupsylt) trifft sich die Windsurf-Gemeinde vor und während des Reno Windsurf World Cup Sylt. Her gibt es Infos in Wort, Film und Bild über alles, was sich während der zehn Wettkampftage am Brandenburger Strand tut. Die Community-Mitglieder sind so immer up to Date und können über das Spektakel auf Westerland diskutieren, ohne vor Ort dabei zu sein. Gleiches gilt für My Space (www.myspace.com/surfworldcupsylt), wo World Cup-News, Fotos und Videos von den Usern konsumiert und kommentiert werden können.
Auf You Tube (www.youtube.com/worldcupsylt) zaubert der Clip des Tages die eimalige Atmosphäre des Reno Windsurf World Cup Sylt auf den heimischen PC, ob beim Wettkampf, auf der Westerländer Kurpromenade oder der Partymeile im Westerländer Bahnhof. Flickr (www.flickr.com/photos/worldcupsylt) liefert Bilder rund um das Weltmeisterschaftsfinale auf Westerland, auch die Fans können ihre schönsten Schnappschüsse einstellen. Per Twitter (twitter.com/#!/worldcupsylt) gibt es kurze und knackige News sowie aktuelle Ergebnisse vom Brandenburger Strand. Quelle: http://www.windsurfworldcup.de