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Ministerpräsident Torsten Albig hat die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit Schleswig-Holsteins mit der französischen Region Pays de la Loire gewürdigt. “Nur gemeinsam können die europäischen Regionen die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft bestehen”, sagte Albig heute, den 8. April 2014 zur Begrüßung der französischen Delegation im Kabinett. Die Besucher um den Präsidenten der Partnerregion, Jacques Auxiette, sprachen mit Schleswig-Holsteins Landesregierung über eine noch engere Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Bildung und Windenergie.

Vor allem im Bereich Windenergie soll die Kooperation ausgebaut werden: Pays de la Loire gilt als wichtiger Windenergie-Offshore-Cluster. Nach dem Besuch im Kabinett, bei der Albig seine Gäste auf Französisch begrüßt hatte, trug sich Auxiette in das Gästebuch der Landesregierung ein. Dabei überreichte er eine Flasche Wein aus seiner Heimatregion. Albig revanchierte sich mit einem Bild des in Schleswig-Holstein lebenden Künstlers und Schauspielers Armin Mueller-Stahl.

Die Delegation aus Frankreich bleibt noch bis Donnerstag in Schleswig-Holstein. Auf dem Besuchsprogramm steht unter anderem das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Zudem werden die Gäste am “Deutsch-Französischen Entdeckertag” bei der Windkraft Nord AG (WKN AG) in Husum den Austausch mit Politikern, Fachleuten und Schülern suchen. Als Abschluss ihres Besuchs nehmen die Delegierten am Unterricht zweier Integrationsklassen des Gymnasiums Bad Segeberg teil.

Bereits seit 1992 unterhält Schleswig-Holstein die Partnerschaft mit Pays de la Loire. Im Mittelpunkt stehen Austausch- und Kooperationsprojekte im Bildungsbereich. Zudem gibt es konkrete Projekte auf den Gebieten Mobilität, Kultur und Kommunikation, wirtschaftliche Entwicklung und Tourismus. Pays de la Loire ist die viertstärkste Wirtschaftsregion Frankreichs und grenzt im Westen an den Atlantik und im Norden an die Normandie. Auf einer Fläche von 32.000 Quadratkilometern leben dort etwa drei Millionen Menschen.