Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Kiel/Sylt. Die Landesregierung will mit ihrem Ausbildungskonzept jetzt auch gezielt Spitzensportler für einen beruflichen Einstieg beim Land gewinnen. “Niemand muss wegen seines Sports auf die berufliche Karriere im Landesdienst verzichten”, sagte Innenminister Andreas Breitner am Montag, den 3. März 2014 in Kiel. Das Land helfe im Rahmen seiner Möglichkeiten, dass Spitzensport und Beruf unter einen Hut passten. Wenn die sportliche Laufbahn zu Ende sei, eröffneten sich den jungen Frauen und Männern viele Entwicklungs- und Aufstiegschancen.

Ein Baustein zur Gewinnung von Top-Athleten für die Landesverwaltung besteht in der Möglichkeit, den Verlauf der Ausbildung auf die individuellen Bedürfnisse der Sportler abzustimmen. Die Ausbildungszeit kann bei Bedarf auch verlängert werden. Das gilt in gleicher Weise auch für Sportler mit Behinderungen (Paralympics). “Spitzensportler werden jedoch nicht bevorzugt”, sagte Breitner. Sie müssten sich wie alle anderen Bewerber um einen Ausbildungsplatz dem normalen Auswahlverfahren stellen. Auch ihr Status innerhalb des Kaders verschaffe ihnen keine Vorteile.

Nach der Einführung der so genannten Profilquote für Spitzensportler an den Hochschulen und der Benennung von “Partnerschulen des Leistungssports” sei das Angebot einer Ausbildung in der Landesverwaltung ein weiterer Schritt zur Verbesserung der dualen Karriere im Spitzensport. “Ich erwarte von Spitzensportlern auch Impulse für Fairplay, Teamgeist, Disziplin und Leistungsbereitschaft, die auf die Kollegen positiv abfärben”, sagte Breitner.

Mehr zur Karriere beim Land Schleswig-Holstein: www.schleswig-holstein.de/Karriere.