Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Westerland/Sylt. Die heutige Kurpromenade in Westerland erstreckt sich über rund zwei Kilometer und ist Dreh- und Angelpunkt für zahlreiche Events und Veranstaltungen auf Sylt. Jeden Sylturlauber zieht es nach seiner Ankunft auf Sylt zur ersten “Flaniermeile” der Insel. Viele Tagesurlauber die mit der NOB von Hamburg nach Westerland anreisen, können wenige Minuten nach ihrer Ankunft am Westerländer Bahnhof die Nordsee und ihr einzigartiges Panorama in vollen Zügen genießen. Vom Bahnhof Westerland schlendert man gemütlich durch die Friedrichstrasse und nach einem kurzen Fussmarsch ist man am Strandübergang beim Hotel Miramar.

Die Kurpromenade wurde im Jahre 1879 gebaut und trug zum damaligen Zeitpunkt den Namen “Wandelbahn”. Doch wenige Jahre später fiel sie einer Sturmflut und einem Großfeuer zum Opfer und wurde nahezu vollständig zerstört. 1912 errichtete die Kurverwaltung eine steinerne Uferschutzanlage, die anfänglich von 574 Meter einige Jahre später auf 800 Meter verlängert wurde. Die heutige Musikmuschel auf der Kurpromenade besteht seit den frühen 1950’er Jahren. Eine abgewandelte Form aus Holz gab es bereits 1880. Die Musikmuschel ist Austragungsort für viele Konzerte und dient auch als Podium für Eröffnungsreden bei grossen Sportevents auf Sylt. Ob Surfcups, Winzerfeste oder Freiluftkonzerte – die Kurpromenade, gebettet vor Strand und Nordsee, verleiht jeder Veranstaltung eine ganz besondere Note.

Besonders fallen die Monumentalfiguren im Bereich der Musikmuschel auf. Ein Sylter Kurgast aus Berlin Charlottenburg stiftete 1914 die zwei Figuren “Triton auf dem Hippokamen” und “Europa auf dem Stier”. Sie bestehen aus Muschelkalk und wurden von dem Bildhauer Ludwig Manzel geschaffen. Auffällig auch ein Gedenkstein für Berlin, der 1956 durch die Bildhauerin und Grafikerin Renée Sintenis gestaltet wurde.

Entlang der Westerländer Kurpromenade findet der Besucher viele Restaurants, die nahezu alle kulinarischen Gelüste abdecken. Ob gepflegt sitzend im Restaurant, “to go” mit einem Fischbrötchen in der Hand oder liegend in einem der 4000 Strandkörben die während der Saison den Brandenburger Strand säumen – den Blick über einen der schönsten Strände Deutschlands gibt es immer inklusive.