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„Wir müssen mehr über den Unterrichtsausfall in Schleswig-Holstein wissen, um die Vertretungskonzepte an den Schulen noch besser zu machen“, sagte heute, den 17. Oktober 2013 Bildungsministerin Prof Dr. Waltraud ‚Wara‘ Wende. Das derzeitige Erfassungssystem ODIS werde noch im laufenden Schuljahr erneuert, um belastbare Daten und Fakten zu liefern.

Die schleswig-holsteinischen Schulen bekommen demnach eine im Ministerium für Bildung und Wissenschaft erarbeitete Eingabemaske, in der sie festhalten, warum Unterrichtsstunden nicht planmäßig erteilt werden konnten und in welchem Umfang diese vertreten wurden. So könne man am Ende endlich auch sehen, ob Lehrkräfte zum Beispiel wegen Krankheit, einer Klassenfahrt oder durch Prüfungen nicht für den geplanten Unterricht zur Verfügung gestanden hätten; zudem könne jetzt auch erfasst werden, wie viele Vertretungsstunden nicht mit dem entsprechenden Fachinhalt stattgefunden hätten.

„Das System ODIS hat bisher zu wenig geleistet. Wir entwickeln es weiter“, betonte Wende. Zunächst sei eine zweijährige Testphase ab dem 2. Schulhalbjahr 2013/2014 an den schleswig-holsteinischen Schulen geplant, um mögliche Verbesserungen aus der Praxis heraus zu entwickeln. Es werde auch untersucht, inwieweit man mit vorhandenen Stundenplanprogrammen das System automatisieren könne, um die Verwaltungsbelastung für die zuständigen Lehrkräfte so gering wie möglich halten.

„Wir nutzen die zweijährige Testphase, um eine gute Abstimmung mit allen Beteiligten hinzubekommen. Alle müssen hinter dem neuen System stehen, wenn es funktionieren soll“, hob die Bildungsministerin hervor und erläuterte, dass bis Ende November ein Probelauf mit der neuen Eingabemaske an einzelnen Schulen aller Schularten stattfinde. „Danach gehen wir schnellstmöglich in den Zweijahrestest.“