Coworking Dein Schreibtisch auf Sylt, Dünenwind Media Sylt

(wb/Fotos:Syltpress) Sylt. Die Gemeinde und die Verwaltungen würden einer Verlängerung
des “KAIZEN” Projektes positiv gegenüberstehen, die Politik eher nicht.
Im nächsten Jahr sind Wahlen. Die Zentralisierung der Verwaltung und der
Rathausumbau sind neben dem fehlenden Wohnraum für Insulaner eines der
Wahlkampfthemen. Die Politik hat Angst vor den Bürgerinitiativen. Im
bisherigen Gutachten der Firma Krups wurden Veränderungen der
Verwaltungsstrukturen und daraus resultierend Einsparungen aufgezeigt.
Eine personelle Einsparung von fünf Prozent der rund 300 Mitarbeiter
wird angestrebt. Anknüpfend an die Sitzung im Hauptausschuß kommt jetzt
die Frage nach ein Nachfolgeauftrag, der weitere 185.000 Euro kosten
wird, erfolgen soll. Externe Hilfe wird benötigt! Anscheinend sind die
hochdotierten Amtsleiter auf Sylt nicht selber in der Lage, Ordnung in
ihren Behörden zu schaffen. Sicherlich sind nach der Fusion viele Fehler
entstanden. Viele sind betriebsblind oder wollen nur ihren Job machen.
Nichts hören, nichts sehen und nichts sagen. Verbesserungsvorschläge
sind niemals an die richtige Adresse geleitet worden. Überarbeitung oder
Desinteresse der Abteilungsleiter. Kein Wunder, dass der “kleine”
Mitarbeiter irgendwann das Handtuch schmeißt und keine
verbesserungswürdigen Vorschläge mehr unterbreitet, die eh nur im Sande
verlaufen. Bisher wurden 267.000 Euro für die Erarbeitung eines
Gutachtens ausgegeben. Insgesamt sollen knapp 450.000 Euro für
Arbeitsplatzbeschreibungen, für effizientere Arbeitsabläufe und
schnellere Umsetzungen an eine externe Firma gezahlt werden. Berechtigt.
Es rechnet sich! Durch die Veränderungsprozesse werden beispielsweise
bei KLM die Schäden in Wohnungen oder Gewerbeimmobilien schneller
behoben. Alles wird besser und transparenter begleitet. Kosten wurden
bereits eingespart. Die duale Spitze wurde abgeschafft. Alles muss neu
durchstrukturiert werden. Die Motivation unter den Mitarbeitern muß
wieder gefördert werden. Das “WIR” Gefühl soll übergreifend gestärkt
werden. Niemand soll seinen Arbeitsplatz verlieren, offene Stellen
werden nur nicht wieder,  durch effizientere Arbeitsweisen, besetzt. Den
jetzt teilweise überarbeiteten Mitarbeiter sollen Freiräume geschaffen
werden. Somit wird eine Frustration vermieden. Auch zum Wohle des
Bürgers, der als Nutznießer aus der ganzen Aktion hervorgehen wird. Man
muß den Mut haben sich dem zu stellen. Die gesamte Mannschaft mit dieser
speziellen Methode so zu begeistern und mitzureißen. Es werden zehn
Moderatoren eingesetzt. Alle aus verschiedenen Abteilungen. Diese
hinterfragen den Arbeitsablauf. Die Idee ist gut! Unser tapfere
Bürgermeisterin, Petra Reiber, kämpft für einen Nachfolgeauftrag. Erste
Verbesserungen sind bereits sichtbar.