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In Schleswig-Holstein sind im Jahr 2011 fast 589 Mio. Euro für Sozialhilfe in
Form der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ausgegeben worden,
das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr, so das Statistikamt Nord. Auf
stationäre Hilfen entfielen dabei 86 Prozent und auf ambulante Leistungen
14 Prozent der Bruttoausgaben.

Fast 28 300 Frauen und Männer erhielten am Jahresende 2011 die Eingliederungshilfe
für behinderte Menschen, das entspricht nahezu dem Vorjahreswert.
Knapp die Hälfte (49 Prozent) der unterstützten Personen bezog Hilfen zum
selbstbestimmten Leben in betreuten Wohnmöglichkeiten, 36 Prozent erhielten
Leistungen in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen.
Der Anteil der Personen, denen die Unterstützung ausschließlich in Einrichtungen
gewährt wurde, lag bei 62 Prozent. Ausschließlich ambulante
Leistungen bezogen 30 Prozent der Unterstützten und „Parallelleistungen“
(sowohl in als auch außerhalb von Einrichtungen) erhielten acht Prozent.
71 Prozent der Leistungsbezieherinnen und -bezieher waren zwischen 18
und 64 Jahre alt.

Sozialhilfe in Form der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen kommt
Personen zugute, die ihre durch eine Behinderung bedingten Aufwendungen
nicht durch eigene Mittel oder aus anderen vorrangigen Quellen
decken können.