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Bereits im 16. Jahr reist Wiljo Caron aus dem westlichen Zipfel der Republik auf die Insel um die Behandlung krebskranker Kinder und ihrer Familien in der SyltKlinik mit einem erheblichen Spendenbeitrag aus den zahlreichen Aktivitäten der Ophovener Interessengemeinschaft zu unterstützen. Begleitet wird er von seinen Mitstreitern Horst Hofmann und Harald Durant. Mit jetzt wiederum 15.000,- Euro konnten der SyltKlinik seit 1999 sage und schreibe insgesamt 330.000,- Euro für ihre wichtige Arbeit zur Verfügung gestellt werden.

Frau Dr. Kathrin Klint nimmt für den Förderkreis der SyltKlinik die Spende entgegen. Der Förderkreis ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Verein, wurde von Mitarbeiterinnen und Freunden der Einrichtung gegründet, um die Arbeit der Rehabilitationsklinik vor Ort auf direktem Weg zu unterstützen.

Sowohl medizinisch-therapeutische Geräte, Spielzeuge und andere wichtige Ausstattungsgegenstände, als auch Therapieangebote und Personalkosten konnten mit den zusätzlichen Mitteln bisher gefördert werden. Stark verkürzte Krankenhausaufenthalte und intensive medizinische Behandlungsformen tragen zu deutlich höheren Anforderungen an die REHA-Einrichtungen bei. Vieles von dem, was früher im Rahmen der Akuttherapie geleistet wurde, muss heute in den Rehabilitationskliniken bewältigt werden. Auch die besondere Konzeption, die konsequent Geschwisterkinder und Eltern der krebskranken Kinder in den Rehabilitationsprozess mit einbezieht wäre ohne eine breitgefächerte Unterstützung nicht umsetzbar.

Über die Verwendung der aktuellen Spendensumme werden der Förderverein und die Interessengemeinschaft sich in den kommenden Wochen verständigen. So manch drängendes Problem muss gelöst werden.

Ein besonderer Dank gilt aber auch mehreren Sylter Institutionen, die von Anfang an die gemeinnützigen Aktionen unterstütz haben. Mit dabei waren beispielsweise die Sylter Marketing GmbH, die gemeinsam mit der Firma „Reinhold Riehl- Immobilien“ Jahr für Jahr einwöchige Freiaufenthalte für die Tombola stifteten. Zahlreiche kleinere und größere Hilfsmaßnahmen weiterer Sylter Institutionen trugen ebenfalls zum Erfolg bei.

Last but not least muss man „Jünne Gosch“ erwähnen. Mit seinen Meeresfrüchten lockte der Fischkönig von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher auf den Ophovener Adventsmarkt und trug so erheblich zum finanziellen Erfolg dieser ehrenamtlich organisierten Veranstaltung bei. Obwohl diese letztmalig im November 2012 stattgefunden hat, ist für ihn auch in Zukunft die Unterstützung einer guten Sache selbstverständlich. Schon längst gibt es wieder neue Projekte der IG Ophoven. Unermütlich engagieren sich aktive Mitglieder und zahlreiche Helfer für krebskranke Kinder. Herzlichen Dank!