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Westerland/Sylt. Es ist schön abseits der aktuellen kommunalpolitischen Dauerbrenner zu den Themen Geburtshilfe, Errichtung eines Edel-Bordells inmitten der City von Westerland oder der langwierigen Diskussion um das zukünftige Rathaus-Konzept gerade dann über Initiativen zu berichten, die einer kleinen Minderheit zu gute kommen: Eine Spende über 1.000 Euro an die Aids-Hilfe Sylt-aktivHIV für Nordfriesland e. V., übergeben vom Leiter der Spielbank Sylt, Knut Pauker, an die Vorsitzende der Aids-Hilfe, Elke Wenning, symbolisch mit einem überdimensionalen Jetton am Spieltisch 1 der Spielbank in Westerland.

„Wir haben in diesem Jahr bewusst auf die üblichen Give aways an unsere Stammgäste zum Jahreswechsel verzichtet und uns stattdessen einvernehmlich für eine Spende an die Aids-Hilfe entschieden“, so Spielbankleiter Pauker, der sich in Sachen Standortverbleib im Rathausgebäude über den 30. Juni 2015 hinaus nun langsam ein klares Signal seitens der Politik wünscht. Man sollte nicht vergessen, dass die Spielbank in den vergangenen 63 Jahren so manchen Touristen auf die Insel gelockt hat und eine eventuelle Schließung des Casinos das Aus für 25 Mitarbeiter bedeutet, die aufgrund ihres speziellen Berufszweiges kaum eine Chance auf Weiterbeschäftigung in anderen Berufszweigen haben dürften.

„2013 haben konnten wir erneut gute Zahlen erwirtschaften und dürften wie 2012 erneut einen Betrag um die 250.000 Euro direkt an den Gemeindehaushalt abführen“. Im Übrigen: Warum in der Standortfrage ständig über einen Umzug der Bücherei aus der Alten Post in die Räume des Spielcasinos diskutiert wird, ist für Pauker schwer nachvollziehbar, zumal die Verantwortlichen der Bücherei dies selbst ausdrücklich nicht befürworten.

Nun denn, für Elke Wenning soll die Spende der Spielbank in weitere Präventionsmaßnahmen gezielt investiert werden und das ist die erfreuliche Botschaft am Termin der Scheckübergabe live im Westerländer Spielcasino.

Spielbank Sylt
Spielbank Sylt in Westerland

 

 

Text und Foto: Jörg Sonntag