Ole König leitet schon in dritter Generation das Familienunternehmen König Immobilien Sylt, die älteste Maklerfirma auf der Insel zu der seit der Gründung 1962 noch König Appartement und König Project hinzugekommen sind. In seiner Freizeit engagiert sich der geborene Sylter im Verein Sylter Unternehmer und ist gerne mit seinem Hund auf Achse.

Warum leben Sie auf Sylt? Was hat Sie hergezogen?

Ich bin vor 36 Jahren hier geboren, meine Familie hat aufgrund der aufziehenden Ereignisse schon 1945 ein Ortswechsel von der Pommerschen Ostküste nach Sylt vorgezogen. Und offenbar gefällt es uns so gut hier, dass Sylt zu unserer Heimat geworden ist und wir bis heute hier unsere Geschäfte betreiben.

Weststrand oder Wattseite – gibt es für Sie eine Sylter Schokoladenseite?

Für mich persönlich die Westseite. Seit meiner Geburt lebe ich hinter den Westerländer Dünen und ohne das Meeresrauschen kann ich vermutlich gar nicht mehr einschlafen. Was ich an der Wattseite liebe, sind die atemberaubenden, schönen Sonnenaufgänge und die friesisch, ländliche Schönheit.

Verraten Sie uns Ihren Lieblingsplatz auf der Insel?

Mein Lieblingsort befindet sich auf dem Wattenmeer, östlich von Hörnum am Mövennest, unter einem Kiteschirm, an einem Sommerabend.

Was machen Sie am liebsten, wenn Sie frei haben?

Sofern die Zeit es erlaubt, mache ich gerne Wassersport und gehe mit meinem Hund auf die Jagd.

Welche der vielen Veranstaltungen auf der Insel besuchen Sie persönlich am liebsten?

Die Zahl der Events auf Sylt ist natürlich groß, ebenso wie die Vielfalt. Im vergangenem Jahr gehörte zu meinen Highlights selbstverständlich der Sieg des von uns gesponserten Polo Teams im August in Keitum. Und im Dezember der neue Wintermarkt.

Gibt es eine Sylter Tradition, die Ihnen wichtig ist?

Für mich ist die Biike auf zweierlei Gründen eine wichtige Tradition. Zumal es das Ende des Winters markiert und den Anfang des Frühlings, die Tage wieder länger werden um die Schönheit der Insel zu genießen. Außerdem gibt es nach der Biike meistens unser schmackhaftes Nationalgericht, den Grünkohl. Bei Bier und Schnaps gibt’s den ein oder anderen netten Schnack.

Wohin gehen Sie nach Feierabend?

Im Winter meistens mit dem Hund vor die Tür und dann ins Bett. Im Sommer genieße ich die Abende im Freien sehr.

Ihr Tipp für Urlauber: Was sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man auf Sylt ist?

Handy zur Seite legen und die Zeit mit Freunden und der Familie für nette Gespräche in den unzähligen, erstklassigen Sylter Cafés & Restaurants nutzen und ganz wichtig, viel spazieren.

Wohin zieht es Sie, wenn Sie selbst Urlaub haben?

Ich liebe es zu Reisen, auch in ferne Länder. Viel Zeit verbringe ich in der Natur bei der Jagd und im 17. Bundesland der Sonneninsel Mallorca.

Was erwarten Sie für die Zukunft von Sylt? Wie sieht die Insel Ihrer Meinung nach in 20 oder 30 Jahren aus?

Ich bin sicher, dass wir bereits einen vernünftigen Umgang mit der Natur auf Sylt pflegen und dies auch in Zukunft tun werden. Ich hoffe, dass wir die architektonische Identität der Insel bewahren werden.
Ich wünsche mir, dass wir auch in Zukunft das einmalig, hochwertige und unprätentiöse touristische Niveau beibehalten und noch innovativere Wege gehen.
Damit wir in 20 Jahren auch noch viele Sylter auf der Insel haben, brauchen wir intelligente Regelungen die den Ausverkauf aus erbschaftsteuerlichen Gründen mindern und nachhaltig lebenswerten Wohnraum für die Sylter erhalten.