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Mit der EBIKE Sturmflotte in Westerland haben sich Uli Leber und Susanne Steiner einen Traum erfüllt. Seit gut zwei Jahren erst sind sie auf Sylt zu Hause und sie fühlen sich längst pudelwohl. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie per Rad jeden Ort der Insel erkundet und mit ihrer aufgeschlossenen Art schnell viele Freundschaften geschlossen haben. Für die Zukunft haben sie noch viele Ideen, wir sind gespannt.

Warum lebt Ihr auf Sylt? Was hat Euch hergezogen?

Sie: Uli war in Berlin Einkäufer der Firma Brose (stellt E-Bike-Motoren her), ich habe viele Jahre in Wiesloch in der Kardiologie eines medizinischen Versorgungszentrums gearbeitet. Wir wollten lange schon etwas gemeinsam machen, die Idee mit den E-Bikes kam natürlich durch Ulis Job. Wir wussten nur nicht, wo. Und dann waren wir im September 2015 zum ersten Mal auf Sylt, zum Urlaub. Natürlich hatten wir unsere E-Bikes dabei und wir wurden häufig darauf angesprochen. Da uns die Insel so gut gefallen hat, ist schon auf der Heimfahrt die Idee gereift “Warum nicht Sylt?”. Und im Oktober waren wir wieder hier und haben uns Räumlichkeiten angeguckt … im Frühjahr 2016 haben wir dann angefangen. Erstmal ganz klein, aber das hat sich schnell entwickelt.

Weststrand oder Wattseite – gibt es für Euch eine Sylter Schokoladenseite?

Beides hat seinen Charme, es gibt keine Vorzüge einer speziellen Seite. Bei Sturm allerdings finden wir die Seeseite mega. Da spürt man die Natur mit allen Facetten. Herrlich.

Verratet Ihr uns Euren Lieblingsplatz auf der Insel?

Ganz klar der Strandabschnitt bei der Sturmhaube. Nicht nur, weil die Ecke dort wahnsinnig schön ist, wir haben auch eine persönliche Verbindung dorthin. Der Blick von oberhalb der Sturmhaube ist einfach phantastisch.
Sie (strahlt): Uli hat mir dort am Strand den Heiratsantrag gemacht. Und unsere kleine Hochzeitsfeier war in der Sturmhaube, die hatte damals ja noch geöffnet.

Was macht Ihr am liebsten, wenn Ihr frei habt?

Draußen sein. Wir sind ganz viel draußen. Wir schnappen unsere Räder und fahren los. Manchmal ist es aber auch ganz schön, einfach nur auf der Couch rumzuliegen. Oder wir treffen Freunde. Wir haben einen ganz tollen Freundeskreis hier.

Welche der vielen Veranstaltungen auf der Insel besucht Ihr persönlich am liebsten?

Konzerte. Wir lieben Konzerte. Wir gehen zum Beispiel gerne ins Meerkabarett, zuletzt haben wir dort Axel Prahl gesehen. Aber auch die großen Open-Air-Veranstaltungen in diesem Sommer fanden wir toll.

Gibt es eine Sylter Tradition, die Euch wichtig ist?

Hm, … da fällt uns grade nichts ein. Dazu sind wir wohl zu frisch auf der Insel. Die Biike vielleicht, aber das ist ja auch eher touristisch. Nein, zu Sylter Traditionen können wir noch nicht so richtig was sagen.

Wohin geht Ihr nach Feierabend?

Wir sind ganz oft beim Sepp, im S-Point. Da treffen wir immer irgendwen, das ist wie Familie da. Wir gehen aber auch gerne zu Brot und Bier oder zu Mario, in die Creperie am Meer.

Euer Tipp für Urlauber: Was sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man auf Sylt ist?

Den Sonnenaufgang! Der ist eine Wucht. Wir radeln dazu gerne früh nach Keitum oder nach Munkmarsch, an den Hafen.

Wohin zieht es Euch, wenn Ihr selbst Urlaub haben?

Eigentlich zieht es uns gar nicht weg, wir haben noch keinen Inselkoller. Im Winter lieben wir die Ruhe hier. Wenn wir doch mal verreisen, bleiben wir gerne in Europa. Fernreisen sind nicht so unser Ding. Im Januar fahren wir nach Frankreich oder Spanien. Wir lieben aber auch die nordischen Länder, Island zum Beispiel.

Was erwartet Ihr für die Zukunft von Sylt? Wie sieht die Insel Eurer Meinung nach in 20 oder 30 Jahren aus?

Natürlich gibt es hier diese Probleme mit der Wohnsituation und so. Aber wir sind eher optimistisch. Es kommt viel Frisches auf die Insel, frische neue Restaurants. Leute mit innovativen Konzepten. Die Atmosphäre wird lockerer werden, weniger steif. Das zieht dann auch die jungen Leute hierher.

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